Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Volleyball: DSC-Damen fegen Aachen mit 3:0 vom Parkett

Volleyball: DSC-Damen fegen Aachen mit 3:0 vom Parkett

Mit einer Demonstration ihrer Stärke haben die Volleyballerinnen des Dresdner SC ihre Fans am Sonnabend beim ersten Heimspiel im neuen Jahr begeistert. Vor 2880 Zuschauern und damit fast "voller Hütte" fegten die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl in der Margon-Arena die Ladies in Black Aachen im Schnelldurchgang von 67 Minuten glatt mit 3:0 (25:13, 25:19, 25:15) förmlich vom Parkett.

Voriger Artikel
2:7 und 0:4 - Zwei Ohrfeigen für die Dresdner Eislöwen
Nächster Artikel
Shorttrack-Europameisterschaft: 4800 Zuschauer erlebten drei spannende Tage in Dresden

Der DSC in Jubellaune: Lisa Izquierdo (rechts) und Mareen Apitz klatschen sich ab.

Quelle: M. Rietschel

Mit dem neunten Saisonsieg festigte der deutsche Vizemeister den zweiten Tabellenplatz, bleibt Spitzenreiter Wiesbaden auf den Fersen.

In seiner Stammformation hatte Alexander Waibl nur eine Änderung vorgenommen, gab auf der Mitte Jaroslava Pencova den Vorzug vor Juliane Langgemach. "Vor allem aus taktischen Gründen", erläuterte der Coach. Damit stand die Slowakin erstmals seit ihrer schweren Bänderverletzung Anfang November in Potsdam wieder von Beginn an auf dem Parkett. Und sie machte ihre Sache sehr gut, trug mit neun Punkten zum Erfolg bei. Pencova und ihre Mitspielerinnen zeigten von der ersten Minute an, dass sie den Gegner keinesfalls unterschätzen.

Hochkonzentriert und taktisch bestens eingestellt, setzten sie die Gäste aus Aachen mit den Aufgaben unter Druck. Aus stabiler Annahme setzte Zuspielerin Mareen Apitz ihre Angreiferinnen klug und sehr variabel in Szene und auch die Block- und Feldabwehr zog den gegnerischen Spielerinnen immer wieder den Zahn. Im ersten Satz kamen die Ladies in Black überhaupt nicht ins Spiel. Im zweiten Abschnitt hielten sie etwas besser dagegen, aber wirklich in Bedrängnis konnten sie den DSC nicht bringen. Und auch im dritten Satz zogen die Damen um die überragend aufspielende Rebecca Perry, die mit 16 Punkten einmal mehr erfolgreichste Scorerin war, ihr Spiel konsequent durch. Am Ende des Satzes bekamen Juliane Langgemach und Zuspielerin Elies Goos noch Kurzeinsätze.

Als "Wertvollste Spielerin" erhielt Katharina Schwabe diesmal die MVP-Goldmedaille. Die Angreiferin, die ebenso wie Lisa Izquierdo elf Punkte zum Sieg beisteuerte, strahlte anschließend: "Bei mir läuft es zur Zeit richtig gut. Ich fühle mich körperlich super. Das liegt sicher daran, dass ich in diesem Sommer eine verletzungsfreie Vorbereitung hatte und dass wir auch zuletzt wieder intensiv trainieren konnten. Gegen Aachen waren wir alle physisch und psychisch auf den Punkt topfit", so die 20-Jährige.

Auch Trainer Alexander Waibl hatte keinerlei Grund für Beanstandungen: "Das war ein geiles Spiel und man hat gesehen, was es ausmacht, wenn wir genügend Zeit zum Training haben. Unsere Aufschlagtaktik ging auf, wir standen stabil in der Annahme, Mareen fand immer die richtigen Lösungen im Zuspiel und wir hatten diesmal überragende Angriffsquoten. Es hat alles gepasst und ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg. Dennoch gibt es natürlich immer noch Reserven", so Waibl.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.01.2014

ah

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr