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Volleyball: DSC-Damen besiegen Suhl mit 3:1

Volleyball: DSC-Damen besiegen Suhl mit 3:1

Obwohl die DSC-Volleyballerinnen auch im vierten Saisonspiel ungeschlagen blieben und das Ost-Derby gegen die Volley-Stars Thüringen mit 3:1 (27:25, 22:25, 25:16, 25:21) gewannen, war Zuspielerin Mareen Apitz nicht restlos zufrieden.

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Hoch hinaus: Lisa Izquierdo (DSC) bei einem Angriffsschlag. Mit 3:1 Sätzen bezwangen die Dresdnerinnen am Sonnabend in der Margon-Arena die Gäste aus Suhl.

Quelle: M. Rietschel

"Ich hätte mir gewünscht, dass wir dieses Duell energischer angehen. Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Wichtig war aber, dass wir es am Ende erneut als Mannschaft gelöst und die drei Punkte verbuchen haben", meinte die 26-Jährige, die nach der Partie zur "Wertvollsten Spielerin" gekürt wurde. Die Einschätzung seiner Spielmacherin teilte Trainer Alexander Waibl: "Ich habe schon beim Frühtraining gesehen, dass die Mädels etwas müde wirken. Das Champions-League-Spiel am Mittwoch hat viel Kraft gekostet, deshalb haben wir uns in den ersten beiden Sätzen etwas schwer getan. Die Block-Feldabwehr klappte nicht wie gewünscht und auch mit den Aufgaben haben wir zu wenig Druck ausgeübt. Erst ab dem dritten Durchgang lief es", meinte der Coach.

Einmal mehr erwies sich die Einwechslung von Katharina Schwabe als guter Griff. Obwohl die 20-Jährige gelernte Annahme-Außenspielerin ist, kam sie auf der Diagonalen für Kristina Mikhailenko ins Spiel und sorgte für frischen Wind. "Ich möchte der Mannschaft helfen, da ist es mir egal, auf welcher Position ich spiele und ob ich in der Stammsechs stehe oder später reinkomme. Ich glaube, die Jokerrolle liegt mir sogar ganz gut", verriet Schwabe, die am Ende mit 12 Zählern hinter der erneut erfolgreichsten Scorerin Lisa Izquierdo (17) zweitbeste Punktesammlerin war. Ihr Einsatz bei der U23-WM in Mexiko habe ihr noch einmal viel Schwung gegeben, meint Schwabe, die gern wieder einmal das Trikot mit dem Bundesadler überstreifen würde.

Alexander Waibl weiß die Qualitäten des Dresdner Eigengewächs zu schätzen: "Sie ist eine sehr gute Allrounderin, die von Beginn an auf dem Feld stehen kann, die ich aber auch als Einwechslerin bringen kann. Mit ihrer Körpersprache pusht sie die Mannschaft", lobt der 45-Jährige, der auch mit Lisa Stock ein glückliches Händchen hatte. Die 19-Jährige, die eigentlich Libero spielt, kam zu mehreren Einsätzen am Aufschlag und sorgte zum Beispiel im ersten Satz dafür, dass der DSC nach einem 21:24-Rückstand noch die Wende schaffte.

Für das Team aus Suhl war schon die Anreise nach Dresden mit Stress verbunden. Weil einer der beiden Kleinbusse auf der Autobahn kurz vor Dresden einen Reifenplatzer hatte, mussten die Spielerinnen per Taxi in die Margon-Arena fahren. Dennoch verkauften sie sich in den ersten beiden Sätzen sehr gut, vor allem die Ex-Dresdnerin Martina Utla konnte immer wieder punkten und war am Ende mit 23 Zählern auch effektivste Scorerin. Sebastian Leipold, neuer Trainer der Thüringerinnen war trotz der Niederlage zufrieden: "Für uns ist schon ein Satzgewinn gut. Es fehlt noch die Konstanz, um dieses Niveau ein ganzes Spiel lang durchzuhalten."

Für den DSC gilt es nun wieder umzuschalten, bereits morgen geht es ins ferne Sibirien, wo am Donnerstag in Omsk das nächste Champions-League-Spiel ansteht.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.10.2013

Astrid Hofmann

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