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Viermal Edelmetall für Dresdner Kanu-Asse

Gold, Silber und zweimal Bronze Viermal Edelmetall für Dresdner Kanu-Asse

Die beiden Dresdner Kanu-Asse Steffi Kriegerstein (WSV „Am Blauen Wunder“) und Tom Liebscher (KCD) haben sich bei der EM in Moskau gut auf die Olympischen Spiele eingestimmt. Sie bringen insgesamt vier Medaillen mit nach Hause: je einmal Gold und Silber sowie zweimal Bronze.

Die beiden Dresdner Kanu-Asse Steffi Kriegerstein (WSV „Am Blauen Wunder“) und Tom Liebscher (KCD) haben sich bei der EM in Moskau gut auf die Olympischen Spiele eingestimmt. Sie bringen insgesamt vier Medaillen mit nach Hause: je einmal Gold und Silber sowie zweimal Bronze.

Quelle: dpa

Dresden. Die beiden Dresdner Kanu-Asse Steffi Kriegerstein (WSV „Am Blauen Wunder“) und Tom Liebscher (KCD) haben sich bei der EM in Moskau gut auf die Olympischen Spiele eingestimmt. Sie bringen insgesamt vier Medaillen mit nach Hause: je einmal Gold und Silber sowie zweimal Bronze. Liebscher setzte sich in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld im Kajak-Einer über 500 m souverän vor Titelverteidiger Rene Holten Poulsen durch und holte sich zum zweiten Mal nach 2014 Gold in der Disziplin.

„Es zeigt sich immer mehr, dass sich die 500-m-Rennen im Mittelteil zwischen 200 und 300 Meter entscheiden. Nur wer da noch durchzieht, hat am Ende eine Chance. Ich wusste, wie man fahren muss und dies ist mir auch gut gelungen, obwohl dieser Streckenteil auch manchmal meine Hängepartie ist. Der Sieg war ein hartes Stück Arbeit“, sagte der 22-Jährige, der einige Stunden später mit seinem Potsdamer Partner Ronald Rauhe die Titelverteidigung im K2 über die olympischen 200 Meter hauchdünn verpasste. In einem extrem engen Rennen musste sich das deutsche Duo in 31,384 Sekunden den Teams aus Serbien (31,284) und Ungarn (31,332) geschlagen geben, sicherte sich aber noch vor den russischen Olympiasiegern Bronze.

Liebscher meinte: „Wir haben am Start ein bisschen was versaut und so einen Fehler darf man sich nicht erlauben. Aber in 50 Tagen in Rio werden wir es besser machen und hoffentlich das perfekte Rennen abliefern.“ Auch sein Partner Ronny Rauhe war nicht unzufrieden: „Wir haben die EM aus dem vollen Training heraus bestritten und waren dabei sicher körperlich noch nicht in absoluter Top-Verfassung. Wir werden das analysieren und haben jetzt noch Zeit zu arbeiten.“

Riesenjubel gab es bei Steffi Kriegerstein und ihrer Hannoveraner Partnerin Sabrina Hering: Silber im olympischen K2 über 500 m hinter dem ungarischen Favoritenduo Szabo/Kozak! Geliebäugelt hätten sie vorm Wettkampf zwar mit einer Medaille, richtig damit gerechnet aber nicht – eher mit Platz vier, wie Hering zugab. „Es war ein schönes Rennen, das Riesenspaß gemacht hat. Wir sind wahnsinnig stolz, unsere erste gemeinsame Medaille auf einer olympischen Distanz gewonnen zu haben“, sagte die 23-jährige Steffi Kriegerstein strahlend. Gemeinsam mit den beiden Olympiasiegerinnen Franziska Weber (Potsdam) und Tina Dietze (Leipzig) holte das Duo dann auch noch Bronze im K4 über 500 Meter hinter dem Quartett aus Ungarn und den Titelverteidigern aus Weißrussland. Schlagfrau Franziska Weber schätzte ein: „Bronze geht erst mal in Ordnung, aber die Lücke nach vorn muss noch kleiner oder besser in eine Lücke hinter dem deutschen Boot umgewandelt werden.“

Die deutschen Kanuten präsentierten sich bei der Generalprobe für Rio in guter Verfassung und holten in den olympischen Disziplinen zwei Titel und weitere sechs Medaillen. Die Siege erkämpften jeweils über 1000 Meter Olympiasieger Sebastian Brendel im Canadier-Einer und das Duo Max Hoff/Marcus Groß im Kajak-Zweier. Chefbundestrainer Reiner Kießler sagte: „Wir wollten Anhaltspunkte mitnehmen, woran wir in den kommenden sieben Wochen arbeiten müssen. Wir fahren alle motiviert nach Hause.“

Von Astrid Hofmann

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