Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Google+
Vier "Weltmeister von morgen" steigen in Dresden in den Ring

Vier "Weltmeister von morgen" steigen in Dresden in den Ring

"Es gibt vier Verbände, also vier Weltmeistertitel. Ich wünsche mir für jeden meiner Jungs einen davon." Das sagte Ulf Steinforth, Chef des Magdeburger SES-Boxstalls, gestern bei der Pressekonferenz im Dresdner Maritim-Hotel vor der Boxnacht, die am 30. Mai in der Energie-Verbund-Arena stattfinden wird.

Voriger Artikel
Dynamo vor dem großen Umbruch: Im Abstiegsfall bleibt vom aktuellen Team nur ein Drittel
Nächster Artikel
Wasserspringen in Dresden: Stawczynski und Barthel wollen Titel verteidigen

Was kommt nach Klitschko? Die SES-Schwergewichtler Steffen Kretschmann, Michael Wallisch, Francesco Pianeta und Tom Schwarz (v. li.) haben noch viel vor.

Quelle: coc.

Dicke Lippe, um die PR-Maschine anzukurbeln - oder realistisches Szenario?

Auf die Antwort werden die Boxfans noch eine Weile warten müssen. Das SES-Quartett mit Steffen Kretschmann, Michael Wallisch, Francesco Pianeta und Tom Schwarz ist ein starkes, hat zu Weltmeister-Titeln aber noch ein Stück Weg vor sich. Die Boxnacht in Elbflorenz (die Gegner stehen noch nicht fest) ist ein nächster Schritt. Den Hauptkampf bestreitet Ende Mai Francesco Pianeta, der um den vakanten Titel des WBO-Europameisters kämpfen wird. Der 29 Jahre alte Italiener hat im letzten Jahr sogar schon mal einen WM-Kampf bestritten, wurde in Mannheim von Wladimir Klitschko allerdings ziemlich vermöbelt. "Ich habe mit das Video inzwischen noch zweimal angesehen; es tut schon ziemlich weh, sich da selbst so zu Boden gehen zu sehen. Ich mag nicht mehr dran denken", sagt Pianeta. Ob er noch einmal gegen Klitschko in den Ring steigen möchte? "Ich denke immer nur an den nächsten Kampf. Mit einem Sieg in Dresden will ich mich in der Weltrangliste weiter verbessern. Und dann heißt es abwarten", meint der 1,96-Meter-Hüne.

Seine drei Teamkollegen sind alle fast auf den Zentimeter genauso groß, die Ziele ähnlich: der in sieben Profikämpfen ungeschlagene Michael Wallisch will am 30. Mai seinen deutschen Meistertitel verteidigen, das Riesentalent Tom Schwarz (einen Tag vor dem Kampf feiert er seinen 20. Geburtstag) in seinem sechsten Profi-Fight nichts anbrennen lassen. Steffen Kretschmann möchte mit neuem Trainer (der 33-Jährige wird nun von Stephan Kühne, dem Coach und Ehemann von Ramona Kühne betreut) ein paar schwache Jahre hinter sich lassen und noch einmal den Weg in Richtung Weltspitze antreten.

Die besteht im Schwergewicht nach dem Karriereende von Vitali Klitschko eigentlich nur noch aus dessen Bruder Wladimir. "Der ist das Maß der Dinge, unantastbar", weiß Ulf Steinforth, "aber auch er wird vielleicht noch zwei, drei Verpflichtungen zu erfüllen haben und dann die Boxhandschuhe ausziehen. Und nach Klitschko gibt es in dieser Gewichtsklasse weltweit ein riesiges Vakuum. Wir sind bereit, es zu füllen."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.04.2014

Th. Scholze

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr