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Versteigerung von Dynamo-Trikots bringt knapp 4200 Euro für Anti-Rassismus-Projekte in Dresden

Versteigerung von Dynamo-Trikots bringt knapp 4200 Euro für Anti-Rassismus-Projekte in Dresden

„Love Dynamo - Hate Racism“ – mit diesem Appell auf der Brust sind Dynamo Dresdens Spieler ins Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig am 20. Oktober gegangen.

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950 Euro brachte Christian Fiels Trikot.

Quelle: Georg Wehse

Mit den Sondertrikots wollte der Verein ein Zeichen gegen Rassismus setzen und gemeinsam mit der Dresdner Faninitiative „1953international“ antirassistische Projekte unterstützen.

Dazu hat eine Versteigerungsaktion gedient, bei der am Mittwoch sechs Spielertrikots unter den Hammer gekommen sind. Immerhin knapp 4200 Euro wurden auf diese Weise eingesammelt. Das Geld wird nun in drei Initiativen für Anti-Rassismus-Arbeit investiert.

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Auch Kapitän Robert Koch stellte sein gegen Braunschweig getragenes Dress zu Verfügung. 500 Euro gab's für das Trikot mit der Nummer 25.

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Ausgewählt wurde unter anderen ein Projekt, bei dem mehrere internationale Abende im Fanprojekt Dresden veranstaltet werden. Dabei wird es sich thematisch jeweils um ein bestimmtes Land drehen und ein Dynamo-Spieler anwesend sein.

Außerdem fließt ein Teil des Erlöses in ein von „1953international“ geplantes Projekt, mit dem in der Region lebenden Asylbewerbern der Stadionbesuch ermöglicht werden soll. In diesem Zusammenhang soll auch das Thema Residenzpflicht zur Debatte gestellt werden, bei der es sich um eine amtliche Auflage handelt, die Asylbewerbern den Aufenthalt nur in festgeschriebenen Bereichen vorschreibt. Das habe zur Folge, so die Initiatoren, dass im Dresdner Umland lebenden Asylbewerbern der Besuch von Kultur- oder Sportveranstaltungen in Dresden verwehrt bleibe.

Außerdem möchte die Faninitiative einen Teil der eingeworbenen Summe für weitere Stolpersteine ausgeben, mit denen an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert wird. Dieses Projekt wird vom Verein Stolpersteine für Dresden koordiniert, der am 25. November weitere kleine Gedenksteine in das Pflaster von Bürgersteigen einbringen lässt.

Uwe Hofmann

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