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Verletzungspech folgt Pokalglück für DSC-Damen

Verletzungspech folgt Pokalglück für DSC-Damen

Die DSC-Volleyballerinnen haben die nächste Hürde auf dem Weg ins Pokal-Finale genommen. Vier Tage nach der 0:3-Heimniederlage im Bundesligaspiel gegen den VC Wiesbaden zeigte das Team von Trainer Alexander Waibl in Hessen die richtige Reaktion.

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Laura Dijkema

Quelle: Huebner/Klein

Wiesbaden/Dresden. Der deutsche Meister gewann das Viertelfinale gegen Wiesbaden klar mit 3:1 (25:22, 24:26, 25:13, 25:13) und erreichte damit die Runde der letzten Vier.

Bei der Auslosung hatte der Kapitän der Stuttgarter Bundesliga-Fußballer Christian Gentner gestern Abend ein glückliches Händchen. Denn er bescherte dem DSC endlich wieder ein Heimspiel. So treffen die Elbestädterinnen am 2. Dezember in der Margon-Arena auf die Ladies in Black Aachen, die sich in einem Fünf-Satz-Krimi knapp gegen Hamburg durchsetzten. Das zweite Halbfinale bestreiten Stuttgart (siegten 3:2 gegen Schwerin) und Münster (3:0 gegen Volleystars Thüringen).

Waibl freute sich riesig: "Es ist sehr schön, dass wir wieder einmal im Pokal daheim vor unserem Publikum antreten können. Gerade bei unserem Reisestress kommt uns das entgegen. Die Aufgabe ist für uns lösbar, aber keiner sollte glauben, dass es ein Selbstläufer wird", warnte der Coach schon einmal.

Noch vor der Partie hatte es dagegen aus dem Dresdner Lager eine Hiobsbotschaft gegeben. Libero und Kapitän Myrthe Schoot hat sich einen Meniskuseinriss im linken Knie zugezogen. Die niederländische Nationalspielerin wird sich morgen im Krankenhaus Friedrichstadt einer Arthroskopie unterziehen. Bei diesem Eingriff wird der Meniskus inspiziert und geglättet. Erst danach ist eine genauere Prognose möglich, wann die 27-Jährige das Knie wieder sportlich belasten kann. Auf jeden Fall muss Trainer Alexander Waibl in den kommenden Partien auf seine Leistungsträgerin verzichten. Myrthe Schoot hatte sich bereits seit einigen Wochen mit Kniebeschwerden geplagt. Nun hofft sie, dass die Operation, bei der das Knie nicht geöffnet werden muss, die Probleme behebt und ihr eine schnelle Rückkehr aufs Feld ermöglicht. "Das ist ein herber Verlust für uns. Jetzt müssen wir alle noch enger zusammenrücken", forderte deshalb der Coach.

Und das taten seine Schützlinge in Wiesbaden. Dabei brachte Waibl, der im Punktspiel einige seiner Leistungsträgerinnen geschont hatte, wieder seine Stammformation aufs Feld. Dennoch wirkten die DSC-Damen anfangs noch ein wenig gehemmt, gewannen zwar knapp den ersten Satz, mussten dann aber den Satzausgleich hinnehmen. "Da haben wir in allen Elementen noch zu unsauber gearbeitet", bemängelte Waibl. Doch dann steigerten sich seine Schützlinge, schlugen druckvoll auf, setzten sich im Angriff besser in Szene und standen auch sicherer in Block- und Feldabwehr. Nach 98 Minuten war der Sprung ins Halbfinale geschafft. "Wertvollste Spielerin" wurde Michelle Bartsch, die mit 18 Zählern auch beste Punktesammlerin war.

Astrid Hofmann

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