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Verband bestätigt neuen Titelmodus: Trainer Waibl sieht Vorteil für den DSC

Verband bestätigt neuen Titelmodus: Trainer Waibl sieht Vorteil für den DSC

Neue Saison, neuer Weg zum Titel. Wie der Vorstand der Deutschen Volleyball-Liga DVL jetzt offiziell bestätigte, ändert sich für die Bundesliga-Volleyballerinnen erneut der Meisterschaftsmodus.

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Alexander Waibl

Quelle: Stephan Lohse

Nachdem in der vergangenen Saison der Meister erstmals in K.o.-Spielen unter den ersten Vier der Hauptrundentabelle ermittelt wurde, werden die Play-Offs jetzt ausgeweitet. Dafür wird es keine Play-Down Runde geben. Die Teams auf den Tabellenplätzen 13 und 14 steigen direkt ab.

Für den DSC sei diese Regelung nicht schlecht, meint Trainer Alexander Waibl. Denn da die Dresdnerinnen in dieser Saison in der Champions League antreten dürfen, ist die Belastung durch die internationalen Auftritte groß. Der neue Modus nehme den Druck weg, unbedingt Erster oder Zweiter werden zu müssen, ein schwaches Spiel mit einer müden und weniger konzentrierten Mannschaft sei besser zu verkraften. „In den Play-Offs lässt sich da vieles korrigieren", schätzt der Übungsleiter.

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Die Auflage des Kalenders ist auf 1000 Stück limitiert.

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Nach der bewährten Hauptrunde, in der jeder zwei Mal gegen jedes andere Team antritt, spielen die ersten acht Mannschaften der Abschlusstabelle um den Titel. Im Viertelfinale spielt der Erste gegen den Achten, der Zweite gegen den Siebenten der Hauptrunde und so weiter. Über zwei Halbfinals geht es dann ins Finale, in dem analog zur Vorsaison der neue Champion ermittelt wird. Start der Play-Offs ist am 24. März, der Meister steht am 15. April fest, so der aktuelle Rahmenterminplan.

Laut Waibl sei es dabei relativ egal, ob sein Team als Vorrundenprimus oder nur als Vierter oder Fünfter die Hauptrunde übersteht. „Die Leistungsdichte in der Liga ist sehr hoch", so Waibl. Daher mache es kaum einen Unterschied, gegen wen der DSC in der K.o.-Phase antritt.

Die Playoff-Partien finden wie bisher in Hin- und Rückspiel statt, wobei das in der Vorrunde besser platzierte Team im Rückspiel Heimrecht hat. Ebenso beibehalten wird der „Golden Set". Das heißt: Gewinnt ein Team das Hinspiel, das andere das Rückspiel, entscheidet der Extra-Satz über das Weiterkommen. Wer hier als erster 15 Punkte holt, ist weiter. Das Satz-Verhältnis ist irrelevant.

„Der Modus ist relativ hart", sagt Waibl. „Ich hätte gerne mehr als zwei Spiele". Ein Modus „best of three" oder „best of five", nach dem die Mannschaft weiter kommt, die zuerst zwei beziehungsweise drei Spiele gewonnen hat, wäre seiner Meinung nach gerechter. „Dann wäre dem Zufall weniger Tür und Tor geöffnet", so der DSC-Trainer. Denn gerade wenn ein Team zu erst auswärts antreten müsse und in fremder Halle verliere, sei der Druck im Rückspiel immens. Alles komme dann auf diesen einen entscheidenden Satz mit 15 Punkten an.

Die neue Bundesliga-Saison für die amtierenden Vizemeister aus Dresden startet am 14. Oktober in Stuttgart. Bereits am kommenden Wochenende geht die Testphase los. Am Freitag und Samstag spielt der DSC das erste Vorbereitungsturnier im sächsischen Lichtenstein. Waibl dämpft hier allerdings jegliche vorschnelle Erwartungen. Seine Mannschaft werde nur mit einem Rumpfteam anreisen. Aktuell fehlen aufgrund von Verletzungen oder Länderspielen gleich acht Akteurinnen aus dem Kader der Schwarz-Roten.

sl

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