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Veranstalter des Škoda Velorace in Dresden sind hochzufrieden

Veranstalter des Škoda Velorace in Dresden sind hochzufrieden

Mit dem Jedermann-Rennen "Škoda Velorace" erlebte die Landeshauptstadt ein im wahrsten Sinne des Wortes "heißes Radsportwochenende". Gut 1400 Aktive traten vor Tausenden von Zuschauern eifrig in die Pedale.

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Wolfgang Friedemann

Quelle: Daniel Förster

Der Verein Internationale Sachsen-Tour des Radrennsports (IST) verbucht die Wiederbelebung des Rennens als großen Erfolg. "Es war rundherum eine gelungene Veranstaltung. Alle waren begeistert. Sowohl von Teilnehmern als auch von Besuchern haben wir viel positives Feedback bekommen", freut sich Wolfgang Friedemann (69), Vizepräsident Sport im IST. Viele Fahrer kämen gern wieder, so Friedemann. Dank tatkräftiger Partner hatte sein Verein das Ereignis nach einem Jahr Pause - 2012 ließ es sich finanziell nicht stemmen - erneut auf die Beine gestellt: "Wir haben versucht, für die Dresdner, das radsportinteressierte Publikum und die aktiven Rennfahrer eine Top-Veranstaltung zu organisieren." Das sei gelungen. Trotzdem gebe es immer Sachen, die noch verbessert werden könnten, so Friedemann. Deshalb werden sich demnächst alle Helfer noch einmal treffen und Verbesserungsvorschläge zusammentragen. Dass es weitere Rennen auch geben wird, dafür machte Dresdens Baubürgermeister Jörn Marx (CDU) von städtischer Seite her Hoffnung: "Wir haben das im Kopf für die nächsten Jahre schon mal vorgeplant", sagte der 54-Jährige bei der Siegerehrung.

Entscheidend wird aber sein, wie sich der Hauptsponsor verhält. "Wir haben zum ersten Mal mit Škoda kooperiert, mussten uns bewähren und hoffen, deren Erwartungen erfüllt zu haben", so Friedemann. Eine Zusage für einen neuen Vertrag gebe es noch nicht. Nächstes Jahr möchte der Verein, dass das Fahrerfeld auf der Schleife die Elbe über die Waldschlößchenbrücke quert. "Das war uns in diesem Jahr nicht vergönnt", bedauert Friedemann. Vor der offiziellen Einweihung, deren Termin sich wie der Bau hinauszögerte, hätte das Rathaus "im letzten Moment die Pläne gekippt". Nach wie vor blickt Friedemann mit Wehmut auf die Sachsen-Tour zurück, die es 2009 zum letzten Mal gab. "Wenn wieder bessere Zeiten für den Radsport kommen, werden wir hoffentlich auch da ein Comeback erleben."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.08.2013

Daniel Förster

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