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VC Olympia Dresden startet in Offenburg in die neue Zweitliga-Saison

Volleyball VC Olympia Dresden startet in Offenburg in die neue Zweitliga-Saison

Sechs Spielerinnen aus dem Vorjahr sind nicht mehr dabei, doch neue hoffnungsvolle Talente füllen den Kader der DSC-Reserve auf. Nach Platz acht im Vorjahr wollen die Spielerinnen von Trainer Jens Neudeck wieder eine gute Rolle in der 2. Bundesliga spielen, sich vor allem aber individuell weiterentwickeln und für höhere Aufgaben anbieten.

Der VC Olympia Dresden hat sich auch in diesem Jahr in erster Linie der Talenteförderung verschrieben.

Quelle: soccerfoto

Dresden. Mit dem Spiel beim Titelverteidiger VC Offenburg starten die Volleyball-Talente des VC Olympia Dresden an diesem Wochenende in die neue Zweitliga-Saison. Auch in diesem Jahr ist das Nachwuchsteam, das mit einer Sondergenehmigung spielt und deshalb weder auf- noch absteigen kann, das mit Abstand jüngste in der Liga. Während sechs Spielerinnen aus dem Vorjahr nicht mehr dabei sind, darunter mit Elisabeth Lowke (Studium) als ehemaliger Spielführerin und Luise Wolf (nach Erfurt) zwei wichtige Stützen, rückten einige jüngere Athletinnen nach. Mit den beiden 15-jährigen Lina-Marie Lieb (aus Sonneberg) und Josephine Quell (aus Stuttgart) kamen zwei echte Neuzugänge. Quell ist die Tochter des gebürtigen Hallensers Ulf Quell, der selbst als Profi spielte und viele Jahre Co-Trainer in Friedrichshafen und zuletzt Chefcoach beim CV Mitteldeutschland war. Josephine schaute sich bei mehreren Stützpunkten um und entschied sich dann für Dresden. VCO-Trainer Jens Neudeck sieht in beiden zwei „Rohdiamanten“, die aber noch Zeit zur Reife brauchen.

Wie viele andere des Teams natürlich auch. „Wichtig wird jetzt sein, dass andere Talente mehr Verantwortung übernehmen, wie zum Beispiel Maike Henning, die als unser neuer Kapitän die Mannschaft aufs Feld führt“, erläutert Neudeck, der keine konkrete Platzierung als Ziel ausgibt. Im vergangenen Jahr belegte seine Mannschaft unter 13 Vertretungen den achten Platz. Weil sich Engelsdorf zurückzog und es auch keinen Aufsteiger gibt, besteht die Süd-Staffel nur noch aus elf Teams. „Unser erstes Ziel ist es immer, die Klasse aus eigener Kraft zu halten und unser zweites Anliegen besteht darin, mit dieser jungen Truppe ein stabiles Spiel hinzubekommen. Die volleyballerischen Elemente beherrschen sie schon gut, aber es fehlt die Konstanz. Deshalb wird es auch in den einzelnen Partien Höhen und Tiefen geben“, weiß er aus Erfahrung. Die Liga schätzt Neudeck in dieser Saison als sehr ausgeglichen ein. „Es gibt keine Kellerkinder mehr. Offenburg und Grimma sehe ich als die Top-Teams, dahinter gibt es ein breites Mittelfeld.“

Das Wichtigste bleibt aber nach wie vor die Entwicklung jeder einzelnen Spielerin, damit in Zukunft wieder dem einen oder anderen Talent der Sprung in die erste Mannschaft des DSC gelingt. Wie schwer dieser Weg ist, hat sich zuletzt gezeigt. Seit 2012 hat es keine VCO-Spielerin mehr in den Kader des Meisters geschafft. Mit Rica Maase und Camilla Weitzel (U17-Auswahl) erhalten zumindest jetzt zwei Athletinnen ein Doppelspielrecht. Beide gehören auch zum Junioren- bzw. Jugendauswahlkader, wie auch Maike Henning (U19), Lydia Stemmler, Deborah Scholz und Elena Kömmling (alle U17). Für sie alle gilt es jetzt, in der zweithöchsten deutschen Spielklasse Erfahrungen zu sammeln.

Von Astrid Hofmann

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