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VC-Herren sind gegen Meister aus Berlin nah dran am Satzgewinn

VC-Herren sind gegen Meister aus Berlin nah dran am Satzgewinn

Sven Dörendahl empfand weder Ärger noch Enttäuschung. "Ich bin stolz auf meine Mannschaft und zufrieden", erklärte der Trainer der VC-Volleyballer trotz der vierten Saisonniederlage.

Dresden .

Von Astrid Hofmann

Dresden (DNN). Sven Dörendahl empfand weder Ärger noch Enttäuschung. "Ich bin stolz auf meine Mannschaft und zufrieden", erklärte der Trainer der VC-Volleyballer trotz der vierten Saisonniederlage. Wie erwartet hatte sich der Erstliga-Aufsteiger vor 921 Zuschauern in der Margon Arena dem deutschen Meister Berlin Recycling Volleys mit 0:3 (15:25, 24:26, 21:25) geschlagen geben müssen. Keine Überraschung, schließlich trennen den Neuling und den Liga-Krösus Welten.

Doch wie sich die "Hobby-Spieler" aus Elbflorenz gegen das hochkarätige Star-Ensemble verkauften, nötigte auch Berlins Trainer Mark Lebedew Respekt ab. "Die Dresdner haben sehr gut gekämpft", bescheinigte der Australier dem Neuling. Immerhin hatten die VC-Männer seinen Jungs fast einen Satz abgenommen. Dabei war zu Beginn alles für die Gäste aus der Hauptstadt gelaufen. Obwohl Lebedew einem Großteil seiner Stammsechs nach dem Champions-League-Auftritt in Nowosibirsk eine Pause gönnte und vorrangig seiner zweiten Reihe eine Chance gab, diktierten die Berliner das Geschehen deutlich.

"Wir hatten zu diesem Zeitpunkt zu viel Respekt", bekannte Dörendahl. Doch den legten seine Schützlinge zu Beginn des zweiten Durchgangs ab. Nachdem Kapitän Eric Grosche unter dem Jubel der Fans ein Ass zum 3:0 serviert hatte, war der Bann endgültig gebrochen. Jetzt agierten die VC-Akteure mutiger. Zuspieler Santino Rost setzte immer wieder seine beiden Schnellangreifer Philipp Collin und Alan Wasilewski gekonnt in Szene und diese bedankten sich mit Punkten.

Als die Hausherren mit 19:16 in Front lagen, nahm Mark Lebedew die erste Auszeit im Spiel. Aber auch beim 21:18 und 22:19 lagen die VC-Männer noch mit drei Punkten in Front und durften schon einmal am Satzgewinn "schnuppern". Aber dann spielten die Berliner ihre ganze Routine aus, während den Dresdnern nicht mehr alles gelang. Zwar konnten die Hausherren noch zwei gegnerische Satzbälle abwehren und beim 24:24 erneut Hoffnung schöpfen, aber zwei Angriffe über den australischen Diagonalangreifer Paul Carroll ließen die VC-Träume platzen.

Auch im dritten Durchgang steckten die Dörendahl-Schützlinge nicht auf, sondern kämpften unermüdlich weiter. Bis zum 20:20 hielten sie das Geschehen offen, dann aber setzte sich der Favorit ab und erneut war es Paul Carroll, der nach 72 Minuten mit dem zweiten Matchball den "Sack zuband".

Als MVP auf Seiten der Dresdner wurde Mittelblocker Alan Wasilewski ausgezeichnet, erfolgreichster Scorer war Tom Klopfer mit elf Punkten, gefolgt von Philipp Collin (10). "Im Gegensatz zum Auftritt in Düren haben wir diesmal bis zum Schluss durchgezogen und gekämpft. Positiv war auch, dass Santino Rost unser taktisches Konzept sehr gut umgesetzt hat. In zwei Sätzen waren wir ziemlich dicht dran und darauf können wir aufbauen", betonte Sven Dörendahl, der mit seinem Team schon wieder am Mittwoch im DVV-Pokalachtelfinale beim Nord-Zweitligisten SVG Lüneburg gefordert ist.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.11.2012

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