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VC Dresden startet gegen "Wunschgegner" in die Pre-Playoffs

VC Dresden startet gegen "Wunschgegner" in die Pre-Playoffs

Für die Volleyballer des VC Dresden wird die Uhr heute auf "Null" gestellt. Die 20 Spiele der Bundesliga-Vorrunde, von denen der Erstliga-Aufsteiger drei gewann und damit Platz zehn belegte, sind Makulatur.

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Hat VC-Trainer Sven Dörendahl eine Idee, wie die Spergauer zu knacken sind?

Quelle: Steffen Unger

Mit den Pre-Playoffs geht die Saison in die entscheidende Phase. Von Anfang an hatte sich der Neuling den sportlichen Klassenerhalt auf die Fahnen geschrieben. In den nächsten Spielen müssen die Schützlinge von Trainer Sven Dörendahl nun ihre Liga-Tauglichkeit unter Beweis stellen, um den Fahrstuhl zurück in die Zweitklassigkeit zu vermeiden. Dabei starten die Dresdner heute um 19.30 Uhr beim Tabellensiebten CV Mitteldeutschland in die Zwischenrunde, die nach dem Modus "best of three" ausgetragen wird. Im zweiten Pre-Playoff stehen sich der TV Rottenburg und die Netzhoppers Bestensee gegenüber. Die Sieger der beiden Duelle qualifizieren sich für die Playoffs der besten Acht und haben nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. Die Verlierer spielen in der Playdown-Runde den sportlichen Absteiger aus.

Für Sven Dörendahl war der CV Mitteldeutschland schon lange der Wunschgegner. "Das hat nichts damit zu tun, dass ich in Spergau selbst lange gespielt habe und noch ein paar Spieler kenne", betont der 39-Jährige vor dem heutigen Match. "Vielmehr spielt für mich eine Rolle, dass wir trotz der 0:3- und 1:3-Niederlagen in der Hauptrunde gegen den CVM gut gespielt haben und durchaus mithalten konnten", erläutert Dörendahl, der ein Team dennoch als "klaren Außenseiter" sieht. "Es wäre schon seine Sensation, wenn wir die Spergauer ausbremsen würden", weiß der ehemalige Zuspieler. CVM-Trainer Matthias Münz warnt seine Mannschaft aber dennoch: "Trotz unserer beiden Siege haben wir uns in den Partien gegen den VC über weite Strecken schwer getan. Es wäre grundlegend falsch, Dresden zu unterschätzen, nicht nur die Mannschaft, sondern das gesamte Umfeld."

Sven Dörendahl sieht die Aussagen seines Kollegen mit einem lachenden und einem weinenden Auge: "Natürlich macht es uns auch stolz, dass uns der Gegner ernst nimmt, aber es wird nicht leichter dadurch." Er hofft, dass sein Team an die zuletzt beim 3:2-Sieg gegen Rottenburg gezeigte Leistung anknüpfen kann. "Wir müssen kontinuierlich Druck aufbauen, nicht nur phasenweise", hebt Dörendahl hervor. Mit dem Training seiner Jungs zeigte sich der VC-Coach zuletzt sehr zufrieden. Angeschlagen war zuletzt Felix Pauli (Grippe), doch die Dresdner werden wohl heute die Reise nach Sachsen-Anhalt mit voller Kapelle antreten können.

Die zweite Partie folgt am Sonntag um 17.30 Uhr in der Margon-Arena. Sollte dann noch keine Entscheidung gefallen sein, gibt es am 13. März eine dritte Partie beim CV Mitteldeutschland.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.03.2013

Astrid Hofmann

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