Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+
VC Dresden setzt sich den Aufstieg zum Ziel

Volleyball VC Dresden setzt sich den Aufstieg zum Ziel

Der Vorstand des Volleyballclubs Dresden will das Aufstiegsrecht wahrnehmen, sollte der Tabellenführer der 3. Liga Ost sich sportlich für den Sprung in die 2. Bundesliga qualifizieren. Finanziell aus dem Vollen schöpfen könnten die Dresdner aber auch eine Liga höher nicht.

Carsten Böttcher (l.) und seine VC-Kameraden wissen jetzt, dass sie aufsteigen dürfen.
 

Quelle: Steffen Manig

Dresden.  Das ist eine gute Nachricht für die Volleyballer des VC Dresden. Der Vorstand des Vereins gab jetzt für den souveränen Spitzenreiter der 3. Liga grünes Licht für einen möglichen Aufstieg in die 2. Bundesliga und gab die entsprechenden Unterlagen bei der Volleyball-Bundesliga (VBL) ab. Seit zwei Jahren müssen sich mögliche Aufstiegskandidaten zur 2. Bundesliga vor der eigentlichen Lizenzierung einem zusätzlichen Verfahren zur Vorlizenzierung stellen. So erhielt auch der Tabellenführer der Ost-Staffel vom VBL-Center die Aufforderung, bis zum 1. Februar die notwendigen Unterlagen einzureichen.

Die VC-Verantwortlichen machten ihre Hausaufgaben sogar vorfristig und schickten alle Vorlizensierungsunterlagen vor einigen Tagen ein. Schon von 2007 bis 2012 hatten die Dresdner ununterbrochen in der 2. Bundesliga gespielt, schafften 2012 den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Nach internen Streitigkeiten wurde der ersten Männermannschaft im Dezember 2014 allerdings die Lizenz entzogen.

VC-Trainer Sven Dörendahl, der mit seinem Team derzeit komfortable zehn Punkte Vorsprung vorm Tabellenzweiten hat, erklärt: „Sportlich mussten wir uns natürlich schon länger mit diesem Szenario befassen und ich würde mich schon freuen, wenn wir den Sprung nach oben schaffen. Eine definitive Entscheidung ist damit aber noch nicht durch. Klar ist, dass wir mit einem Mini-Etat in die zweite Liga gehen würden. Denn noch immer hat der Verein an den Nachwirkungen des Lizenzentzuges zu knabbern. Aber wir konnten zuletzt auch langsam wieder verloren gegangenes Vertrauen zu Sponsoren zurückgewinnen oder ganz neu aufbauen. Wir sind in dieser Hinsicht also weiter in der Pflicht, uns ein neues Netzwerk zu schaffen. Sportlich wäre es aber auf jeden Fall wichtig, damit auch unser Nachwuchs eine Perspektive hat“, so der Coach, der mit seinen Schützlingen noch sieben Spiele zu absolvieren hat.

Der Verein erwartet noch im Februar vom VBL-Center die Stellungnahme zu den eingereichten Vorlizenzierungsunterlagen. Die verbindlichen Unterlagen für die Lizenzierung der Zweitliga-Saison 2016/17 muss der Verein bis zum 2. Mai einreichen „Wir würden uns freuen, wenn alles klappt, aber wir werden finanziell nichts übers Knie brechen“, betont Dörendahl.

Von Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr