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VC Dresden kann Insolvenz abwenden

VC Dresden kann Insolvenz abwenden

Wie es sich schon andeutete, konnte beim Volleyball-Erstligisten VC Dresden eine drohende Insolvenz abgewendet werden. Kurz vor Weihnachten hatten die beiden Geschäftsführer Matthias Broda und Jan Pretscheck über die prekäre finanzielle Situation der Spielbetriebs GmbH informiert.

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Aktuell klaffte eine Lücke von 40 000 Euro im Etat. Nach einem öffentlichen Hilferuf gingen viele Spenden beim Bundesligisten ein. Allein eine Sammelaktion beim Heimspiel von Dynamo Dresden brachte über 4800 Euro in die Kasse. Rund 13 000 Euro kamen durch Sonderzahlungen von Sponsoren zusammen und auch viele Privatpersonen spendeten. Am Abend des 27. Dezember standen mehr als 22 000 Euro zu Buche. Deshalb beschlossen die Gesellschafter einstimmig die Fortführung des Projektes "Männervolleyball" in Dresden.

"Beide Geschäftsführer können eine eingeschränkte positive Fortführungsprognose stellen, da weitere Spenden und Sponsorenzahlungen erwartet werden, welche auch die noch fehlenden knapp 18 000 Euro decken werden", hieß es dazu in einer Pressemitteilung. Die Zukunft des Unternehmens sei allerdings auch weiter an viele Einsparmaßnahmen gekoppelt. Trotzdem wurde in der Mitteilung betont: "Die erweiterte Gesellschafterrunde ist sich einig, das weiter eingehende Spenden und neue Sponsorenverträge in das Umfeld der Mannschaft investiert werden müssen, so dass die Spieler nicht wie angeboten auf Teile ihrer Aufwandsentschädigung verzichten müssen und auch die Auswärtsfahrten möglichst mit Busfahrern bestritten werden können." Man wolle zudem auch eine rein ehrenamtliche Geschäftsführung ab dem 1. Februar abwenden, weil erstklassiger Männervolleyball langfristig in Dresden etabliert werden soll. Hintergrund war, dass der Vertrag von Geschäftsführer Matthias Broda per 31. Januar aufgelöst werden sollte, um weitere Gelder zu sparen.

Sportlich geht es für die VC-Männer bereits am 8. Januar mit dem wichtigen Abstiegsduell gegen Coburg/Grub in der Margon Arena weiter.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.12.2013

ah

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