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VC Dresden kämpft an mehreren Fronten

VC Dresden kämpft an mehreren Fronten

Die Volleyballer des VC Dresden sind gestern in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Reichlich zehn Wochen lang haben die Schützlinge von Trainerin Sylvia Roll jetzt Zeit, um Kraft und Kondition zu tanken sowie an Technik und Taktik zu feilen, um bis zum Auftaktmatch am 16. Oktober in Friedrichshafen gut gerüstet zu sein.

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Quelle: Archiv

Mit Mittelblocker Robert Schramm wurde gestern nun auch offiziell der zweite Neuzugang vorgestellt (DNN berichtete). Damit stehen zurzeit 14 Spieler auf der Kaderliste.

Gern würden die Elbestädter noch einen Außenangreifer verpflichten, allerdings fehlt dafür im Moment noch das Geld. Und der Kampf an der Sponsorenfront und damit um die finanzielle Basis erweist sich noch immer als ein äußerst zäher, bereitet den Verantwortlichen weiter Kopfzerbrechen. "Wir haben zwar viele glaubwürdige Zusagen, aber leider fehlen bis heute die Unterschriften unter den Verträgen. Bei den kleinen und mittleren Sponsoren sind wir gut vorangekommen, wir brauchen aber noch ein bis zwei große Unterstützer", erklärt der für das Marketing zuständige Geschäftsführer Matthias Broda, der zugleich betont: "Alle bislang geschlossenen Verträge mit der Trainerin und den Spielern sind durchfinanziert." Allerdings fehlen vom anvisierten Etat von 300 000 Euro derzeit noch rund 70 000 Euro. "Deshalb habe auch ich meinen Kontrakt, der Ende September ausläuft, noch nicht verlängert", so Broda, der gemeinsam mit Jan Pretscheck, dem Geschäftsführer Sport, dann das Handtuch werfen würde. "Für das Projekt wäre es sicher nicht gut, wenn es bei uns beiden nicht weitergeht, aber wir können nun einmal nur das ausgeben, was wir auch haben", schließt Broda finanzielle Harakiri-Aktionen prinzipiell aus.

Sorgenfalten bereiten Jan Pretscheck zudem aber auch andere "Nebenkriegsschauplätze", wie er meint. "Es ist einfach nicht möglich, dass wir in der Margon Arena eine zweite Trainingseinheit bekommen. Obwohl zwei bisherige Hallennutzer kompromissbereit sind, es scheitert am Ende am DSC", erklärt Pretscheck, der am Status des deutschen Vizemeisters und Champions-League-Teilnehmers nicht rütteln will: "Wir wollen ja gar keine Gleichstellung, aber zumindest unsere Existenzberechtigung." Alle Gespräche sowohl mit dem Kreissportbund als Hallenbetreiber als auch den DSC-Verantwortlichen seien bislang ergebnislos gewesen. KSB-Geschäftsführer Robert Baugarten zeigte sich etwas verwundert: "Eigentlich wurde mir vergangene Woche signalisiert, dass es zwischen beiden Vereinen eine Einigung für eine Trainingszeit am Dienstagabend gibt." Robert Baumgarten will jetzt noch einmal die in Frage kommenden Zeiten abklopfen, stellt aber auch klar: "Es heißt für uns dann auf jeden Fall, dass wir anderen Vereinen etwas wegnehmen müssen, denn freie Kapazitäten in den bevorzugten Zeiten gibt es bei uns nun einmal nicht."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.08.2013

Astrid Hofmann

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