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VC Dresden erhält kleine Lehrstunde am Bodensee

VC Dresden erhält kleine Lehrstunde am Bodensee

Für die Volleyballer des VC Dresden war die erste Auswärtsreise der Saison wie erwartet mit einer kleinen "Lehrvorführung" verbunden. Der Erstliga-Aufsteiger unterlag vor 1400 Zuschauern beim vielfachen Meister und Champions-League-Teilnehmer VfB Friedrichshafen glatt mit 0:3 (19:25, 19:25, 15:25) Sätzen.

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Dresden . Dabei musste Trainer Sven Dörendahl auch noch auf seinen Stamm-Mittelblocker Philipp Collin verzichten, der sich mit einer Oberschenkel-Zerrung plagt und deshalb diesmal nur den Fan-Block der Dresdner verstärkte. Für ihn spielte Klaus Kunert von Beginn an.

Dass beim internationalen Star-Ensemble für die Dresdner nichts zu holen sein würde, war ohnehin klar. Zumindest in den ersten beiden Sätzen hielten sie jedoch phasenweise gut mit. "Da haben wir uns nicht versteckt und sogar ganz ordentlich verkauft, aber es fehlt einfach die Konstanz, die mit nur dreimal Balltraining in der Woche auch sehr schwer zu erreichen ist", erklärte Trainer Sven Dörendahl. Vor allem im Aufschlag und Angriff zeigten sich die Häfler deutlich überlegen. Immer in den entscheidenden Momenten erhöhten sie den Druck und sicherten sich die 2:0-Satzführung.

Im dritten Abschnitt war die Gegenwehr der Elbestädter dann gebrochen. Obwohl VfB-Trainer Stelian Moculescu auf einigen Positionen sein Stammpersonal wechselte, schmetterten sich die Häfler im Schnelldurchgang durch diesen Satz und banden bereits nach 68 Minuten "den Sack" zum ersten Saisonsieg zu. "Es war schade, dass wir den dritten Abschnitt so deutlich verloren haben. Aber es ist natürlich schwer für die Jungs, angesichts der Übermacht des Gegners den Kopf oben zu behalten", zeigte Sven Dörendahl ein gewisses Verständnis für seine Jungs.

Erfolgreichster Punktesammler bei den Elbestädtern war Mittelblocker Alan Wasilewski mit sieben Zählern. Zum besten Spieler (MVP) das Matches wurde auf Seiten des VC wie schon nach dem Auftaktspiel gegen Moers Angreifer Eric Grosche gewählt. "Sicher waren unsere Spieler nach der Partie erst einmal geknickt, aber das hat sich dann relativ schnell gelegt. Wir müssen jetzt einfach weiter hart arbeiten. Dazu hoffe ich, dass auch Philipp Collin bald wieder fit ist und uns beim nächsten Spiel kommendes Wochenende in Düren zur Verfügung steht", so Dörendahl. Vielleicht kann der Neuling dann ja seinen ersten Saisonsieg feiern.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.10.2012

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