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VC-Dresden-Sieg im Pokal: Das Frust-Bier war schon bestellt, dann kam die tolle Aufholjagd

VC-Dresden-Sieg im Pokal: Das Frust-Bier war schon bestellt, dann kam die tolle Aufholjagd

Zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte haben die Volleyballer des VC Dresden den Einzug ins Viertelfinale des DVV-Pokals geschafft. Und sie treffen nun in der Runde der letzten Acht auf den in der Bundesliga bislang noch unbezwungenen TV Ingersoll Bühl, gegen den sie bereits am kommenden Mittwoch in der Bundesliga daheim ran müssen.

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Nach dem Achtelfinal-Krimi in Bottrop, den die Elbestädter knapp 3:2 gewannen, gab es Glückwünsche von allen Seiten. Die Spieler fuhren beschwingt nach Hause, ohne aber den Blick für die Realitäten zu verlieren. "Natürlich ist es atemberaubend gewesen, dass wir den 8:13-Rückstand im fünften Satz noch gedreht haben und jetzt im Viertelfinale stehen", jubelte Kapitän Eric Grosche. Er gab aber zu: "Wir hatten viele Höhen und Tiefen, zahlreiche Unkonzentriertheiten und leichte Fehler in unserem Spiel, die Chancenverwertung im Angriff ließ zu wünschen übrig." Nun fordert er: "Bis zum schweren Spiel am Sonntag gegen Spitzenreiter Düren müssen wir noch einige Kohlen zulegen."

Das sieht auch Sportdirektor Sven Dörendahl so: "Ich trete immer auf die Euphoriebremse. Bottrop ist ein Aufsteiger, gehört zu den Mannschaften, die wir bezwingen wollen. Deshalb will ich den knappen Sieg nicht überbewerten. Allerdings gebe ich zu, dass ich mir beim 8:13 schon ein Frust-Bier bestellt hatte. Dass ein solcher Rückstand bei den Männern noch aufgeholt wird, passiert selten. Das hat die Truppe wunderbar gemacht."

Geschäftsführer Jan Pretscheck ordnet das Erreichen der nächsten Runde ins Gesamtbild ein: "Es ist der dritte Sieg der Mannschaft in dieser Saison und ich denke, wir zeigen damit, dass wir den nächsten Schritt in unserer Entwicklung gehen, nicht mehr der absolute Underdog sind, sondern gegen viele der Erstligisten eine Siegchance haben."

Dass der VC jetzt das Viertelfinale gegen Bühl in eigener Halle bestreiten kann, freut Pretscheck besonders: "Da hatten wir schon Glück. Ich hoffe, dass möglichst viele Zuschauer kommen." Die Partie wird am 28. November um 19.30 Uhr ausgetragen.

Eric Grosche hat jetzt erst einmal die nächsten zwei Partien im Auge. "Am Sonntag erwarten wir mit Düren eine Top-Mannschaft. Das wird eine Hammer-Aufgabe. Und schon drei Tage später geht es um Punkte gegen Bühl. Da können wir schon einmal testen, was gegen diesen Gegner machbar ist", meint der Angreifer, der auch Prioritäten setzt: "Für uns ist die Liga und der möglichst zeitige Klassenerhalt das Wichtigste. Ein Weiterkommen im Pokal wäre die Kirsche auf dem Sahnehäubchen."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.11.2013

Astrid Hofmann

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