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VC-Dresden-Männer melden für die neue Saison in der 1. Bundesliga

VC-Dresden-Männer melden für die neue Saison in der 1. Bundesliga

Aufatmen bei den Volleyballern des VC Dresden. Der Verein hat nun doch seine Meldung für die nächste Erstliga-Saison abgegeben. Geschäftsführer Matthias Broda hatte das Projekt zuletzt in Frage gestellt und einen Rückzug aus der Eliteliga nicht ausgeschlossen.

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Quelle: Archiv

Dabei hatte der Liga-Neuling mit dem Erreichen der Playoffs vorfristig den Klassenerhalt gesichert. Doch danach schlug Broda Alarm, betonte: "Noch einmal gehen wir so ein Abenteuer mit einem Mini-Etat von 150 000 Euro nicht an. Wo erste Liga draufsteht, muss auch erste Liga drin sein. Wenn wir wettbewerbsfähig sein wollen, müssen wir den Etat mindestens verdoppeln. Nur so können wir alles auf professionellere Füße stellen und uns zum Beispiel einen festangestellten Trainer leisten."

Dabei vermisste Broda vor allem ein klares Bekenntnis der Stadt zum Erstligisten: "Bisher habe ich nicht den Eindruck, dass wir wirklich gewollt sind." Zwar liegen den beiden Geschäftsführern derzeit keine Sponsoring-Zusagen von städtischen Unternehmen vor, dennoch entschieden Jan Pretscheck und Broda sowie der Vereinsvorstand, das Erstliga-Projekt fortzusetzen. Der Verein, der als Lizenznehmer fungiert, hat seine Unterlagen jetzt an die Deutsche Volleyball-Liga (DVL) abgeschickt. Pretscheck, der gestern seinen 32. Geburtstag feierte, gibt sich aber noch vorsichtig: "Wir freuen uns über das Vertrauen des Vereinsvorstandes. Allerdings sind momentan nur die Grundkosten gesichert, die nächsten Wochen entscheiden über die Qualität des Projektes. Von den angestrebten 300 000 Euro sind wir noch ein ganzes Stück entfernt."

Bis die exakten Lizensierungsunterlagen an die DVL geschickt werden müssen, sind noch zwei Wochen Zeit. Bis dahin haben die Geschäftsführer noch viel Arbeit, um den Grundstock für ein solides Budget zusammen zu bekommen. Auch Trainer Sven Dörendahl zeigte sich erst einmal erleichtert: "Es wäre eine Katastrophe gewesen, wenn das alles den Bach runter gegangen wäre. Da haben über Jahre so viele Leute unheimlich großes Herzblut hinein gesteckt."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.03.2013

ah

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