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Union Berlin stürzt Dynamo Dresden immer tiefer in die Krise

Union Berlin stürzt Dynamo Dresden immer tiefer in die Krise

FC Union Berlin hat die SG Dynamo Dresden weiter in die Krise gestürzt. Dank zweiter Tore von Fabian Schönheim siegten die „Eisernen“ am Sonntagnachmittag im Dresdner Glücksgas-Stadion mit 2:0. Vor 29.452 Zuschauern bot Dynamo dabei ein Spiegelbild der bisher schwachen Saison.

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Unions Fabian Schönheim trifft zum 1:0, Dresdens Romain Bregerie kann nur zuschauen.

Quelle: dpa

Der 1. Denn einmal mehr war Dynamo eigentlich das aktivere Team. Von der ersten Minute an drückten die von ihren Fans lautstark unterstützten Schwarz-Gelben auf das Berliner Tor. Trainer Ralf Loose hatte umgestellt: Statt im 4-2-3-1-System wechselte er ins 4-4-2-System, brachte Lynel Kitambala als zweite Spitze, auf den Außenbahnen agierten Ouali und Losilla vor der Doppelsechs Fiel und Solga. Ungewollt war die Umstellung in der Defensive: Für den verletzten Savic spielte Bjarne Thoelke in der Innenverteidigung.

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Friedlich und ohne Drängeln: Einlass ins Stadion.

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Zunächst zeigte die Umstellung positive Wirkung: Solga und Losilla hatten die besten Chancen. Doch einmal mehr bestraften sich die Dynamos selbst. Nach 14 Minuten ließ das Mittefeld den Unioner Markus Karl unbedrängt aus dem Halbfeld flanken. Am Strafraum konnte Faban Schönheim den Ball annehmen, spazierte an Romain Bregerie und Cheikh Gueye vorbei und schob zur Gästeführung ein. Bregerie hätte nach 20 Minuten fast ausgeglichen. Sein Schuss nach einer Fiel-Ecke ging jedoch über das Tor. Dynamo bleib danach feldüberlegen, hatte bis zur Pause aber keine klaren Torchancen mehr.

Auch nach dem Wechsel drückte Dynamo. Doch Union stand gut und den Dresdnern fiel nicht viel ein. Und daher waren es erneut die Gäste, die trafen. Solga verlor im Vorwärtsgang den Ball, Berlin schaltete schnell und schickte Patrick Zoundi auf der rechten Seite steil. Dessen Hereingabe verwandelte erneut Schönheim zum entscheidenden 2:0.

Danach versuchten die Dynamos erfolglos, wenigstens den Anschluss zu schaffen. Immer wieder erliefen die cleveren Berliner die Pässe der Dresdner, bis auf einen gefährlichen Schuss von Anthony Losilla hatte Union-Keeper Daniel Haas kaum etwas zu tun. Die jetzt häufiger kommenden hohen Bälle waren meist sichere Beute der Union-Defensive. Da auch Mickael Poté einen schwachen Tag erwischt hatte, blieb Dynamo erschreckend ungefährlich.

Am Ende hätte Schönheim sogar sein drittes Tor machen können. Sein Schuss in der 80. Minute ging jedoch knapp am Netz vorbei. Union brachte den Sieg sicher nach Hause und durfte sich anschließend von seinen 4000 mitgereisten Fans feiern lassen. Für die Dynamos gab es hingegen ein gellendes Pfeifkonzert zum Abschied. Vom Tabellenende trennt die Dresdner nur noch ein einziger Zähler.

sl

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