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Umbruch bei den Dresdner Eislöwen – Geschäftsführer Matthias Broda muss gehen

Umbruch bei den Dresdner Eislöwen – Geschäftsführer Matthias Broda muss gehen

Der Umbruch bei den Dresdner Eislöwen wird immer größer. Wie der Eishockey-Zweitligist am Montag mitteilte, wird der im Juli auslaufende Vertrag mit Geschäftsführer Matthias Broda nicht verlängert.

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Die Dresdner Eislöwen stehen vor einem größeren Umbruch.

Quelle: Dominik Brüggemann

Zu den Gründen der Trennung machte Eislöwen-Sprecher Andreas Rautert auf Nachfrage von DNN-Online keine Angaben. Diesbezüglich sei zwischen den Gesellschaftern des Clubs Stillschweigen vereinbart worden.

Laut Rautert gebe es Kandidaten für die Neubesetzung, dies obliege aber den Gesellschaftern. Die Position des kaufmännischen Geschäftsführers könne aufgrund nötiger Wahrungen von Form und Frist erst im Juni neu berufen werden, teilte der Verein mit. Für eine geordnete Übergabe der Geschäfte habe Amtsinhaber Broda jedoch angeboten, mindestens einen Monat länger zur Verfügung zu stehen.

Die langjährige Eislöwen-Präsidentin Barbara Lässig kritisierte die Personalentscheidung scharf. Es gebe für sie keine nachvollziehbaren Gründe für die Trennung, teilte die FDP-Stadträtin mit. „Damit hat sich eine Mehrheit der Gesellschafter eindeutig gegen den kalkulierbaren Weg für eine erfolgreiche Lizenzierung für die kommende Saison entschieden. Außerdem wird aus meiner Sicht auf diese Weise die Fortführung des Standortes Eishockey in Dresdner leichtfertig auf‘s Spiel gesetzt“, äußerte sich Lässig. Auch zahlreiche Fans und Sponsoren seien nun verprellt, die sich klar für eine Vertragsverlängerung ausgesprochen hätten.

Brodas Nachfolger steht vor einer Herkulesaufgabe. Zahlreiche Spieler haben sich anderen Teams angeschlossen. Unter anderem verlassen Stützen wie Florian Iberer, Bastian Steingroß oder Marc St Jean Dresden. Nur sieben Eislöwenspieler besitzen Kontrakte, die auch in der kommenden Saison gültig sind. Neben den Torhütern Kellen Briggs und Christian Hacker betrifft dies die Angreifer Patrick Jarrett, Sami Kaartinen und Tom Fiedler sowie die Defensivkräfte Jari Pietsch und Aaron Reckers. Hinzu kommt, dass Brodas Nachfolger seine Stelle antritt, wenn die Planungen für die neue Saison fast abgeschlossen sind.

Zudem drücken die Eislöwen große Finanzsorgen. Nach der Havarie der Energieverbund-Arena musste der Verein nach eigenen Angaben Einnahmeausfälle von rund 100.000 Euro verkraften. Bisher gibt es keine Einigung mit der Stadt, der die Halle gehört, über eventuelle Entschädigungen.

sl

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