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Ulf Kirsten glaubt an Dynamo Dresden und will unter Palmen jubeln

Ulf Kirsten glaubt an Dynamo Dresden und will unter Palmen jubeln

"Vater wird jetzt auf dem Sofa sitzen und sich ein, zwei Bier aufmachen", feixte Benjamin Kirsten im Sommer 2011 in die Kameras. Kurz zuvor hatte er mit Dynamo im Stadion an der Bremer Brücke in Osnabrück den Aufstieg in die zweite Liga perfekt gemacht.

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Benjamin Kirsten holt Regensburgs Francky Sembolo im Strafraum von den Beinen. Den fälligen Elfmeter parierte der Dynamo-Keeper.

Quelle: dpa / eis

Am kommenden Dienstag würde Ulf Kirsten sicher wieder gern ein Siegbier trinken - dieses Mal allerdings auf den Klassenerhalt.

Statt vom heimischen Sofa, vier Wänden und einem Fernseher wird der Ex-Dynamo-Stürmer diesmal aber von mallorquinischen Palmen, Sonne, Strand und Meer umgeben sein. "Wir hatten den Glauben an die Mannschaft und daran, dass sie den Klassenerhalt bis zum 34.Spieltag klarmacht", verrät Ulf, warum Benjamin samt Frau und Kind eigentlich Urlaub genießen sollte. Nun muss der Sohnemann aber doch zwei Extraschichten für die Mission zweite Liga 2013/14 schieben. Ulf wird sich das Hinspiel am Freitag live im Stadion ansehen, am Dienstag kennt er allerdings kein Pardon. "Ich fliege auf jeden Fall, ich brauche auch Urlaub. Dann müssen sie nachkommen", lachte der "Schwatte" am Sonntag nach der Partie.

Trotz der mental schwierigen Relegation glaubt der 47-Jährige fest an den Verbleib Dynamos in der zweiten Liga. "Die Mannschaft ist von der Qualität her so gut ist, dass sie selbst mit etwas Nervenflattern das Ding ziehen kann. Ich bin überzeugt davon, dass wir es schaffen, weil Dynamo die bessere Mannschaft hat als Osnabrück", gibt sich Kirsten optimistisch.

Er findet es nur schade, dass "nun wieder eine Woche vergeht und die Jungs keinen Urlaub haben." Allerdings weiß der Ex-Stürmer, dass sich das Team es selbst zuzuschreiben hat. "Die Saison wird nicht in einem Heimspiel, sondern an 34 Spieltagen entschieden und da ist Dynamo nunmal selbst Schuld, wenn es soweit ist", sagt Kirsten mit Hinblick auf die zwei K.O.-Spiele.

Sohn Benjamin kämpfte sich 2011 nicht nur als Stammkeeper ins Tor, sondern stand auch am Sonntag wieder im Fokus. In der 88. Minute hielt er gegen Francky Sembolo seinen vierten Elfmeter in dieser Saison. "Ich und wir können uns dafür nichts kaufen. Jetzt geht es nur darum, dass wir unsere Kräfte sammeln, gut regenerieren und noch einmal hart arbeiten die Woche. Dann hoffen wir, dass etwas Zählbares dabei rausspringt. Wir haben jetzt die wichtigsten Spiele der Saison, da geht es nicht um Punkte, sondern nur um Siege, auch wenn sie dreckig sind", weiß der Tormann um die Brisanz und Bedeutung der beiden Aufeinandertreffen. Mit zwei erfolgreichen Spielen will er zusammen mit seinem Team den Klassenerhalt noch retten und Vater Ulf ein Sieger-Bierchen am Strand von Mallorca bescheren.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.05.2013

Tina Hofmann

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