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Über 10 000 Besucher erleben in Dresden-Seidnitz jede Menge Top-Platzierungen einheimischer Starter

Über 10 000 Besucher erleben in Dresden-Seidnitz jede Menge Top-Platzierungen einheimischer Starter

Lutz Pyritz ist kein Mann großer Worte und lauten Jubel hört man vom 56-Jährigen kaum. Auch am Pfingstsonnabend freute sich der ehemalige DDR-Champion-Jockey eher still.

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Salzenforst unter Jockey Michael Cadeddu bescherte der Dresdner Trainerin Claudia Barsig den sechsten Jahreserfolg.

Quelle: M. Rietschel

Nur ein verschmitztes Lächeln umspielte seine Lippen, als er im letzten Rennen des Zusatzrenntages auf der Seidnitzer Heimbahn den Sieg von Isadaniela feiern konnte. Immerhin war es nach dem Favoritenerfolg seines fünfjährigen Wallachs A Miracle der zweite Tagestreffer für sein Quartier. Und mit Isadaniela sicherte sich eine 231:10-Außenseiterin wirklich überraschend die 2500 Euro Siegprämie.

Freuen durfte sich auch Jockey Eugen Frank über diesen lupenreinen "Kistenritt", denn er war kurzfristig für Jose Luis Silverio eingesprungen. Bear Diva als Dritte und Coca als Vierte galoppierten für den Pyritz-Stall ebenfalls noch ins Geld in diesem Rennen. Den totalen Dresdner Erfolg hatte übrigens Claudia Barsigs House of Orange auf Platz zwei perfekt gemacht. Für Pyritz stehen damit bereits sieben Jahressiege zu Buche - so viele wie im letzten Jahr insgesamt. Damit könnte der Wahl-Dresdner erstmals seit 2006 wieder die Marke von zehn Saisontreffern erreichen. Auf die Frage, wie er sich die gute Stallform bisher erklärt, bleibt sich Pyritz treu und antwortet in zwei Sätzen: "Ich habe nichts anders gemacht als sonst, lasse den Pferden die Zeit, die sie brauchen. Die Geduld zahlt sich offenbar jetzt aus."

Doch auch die anderen Seidnitzer Trainer trugen zu einem "Dresden-Festival" bei. Stefan Richter eröffnete den Renntag mit dem Sieg seines vierjährigen Wallachs Marju Prince. Claudia Barsig schien bis zum fünften Rennen auf Platz drei ein Abo zu haben, denn mit Ambizioso, Magorium, Renoir und Storm galoppierten gleich vier ihrer Schützlinge auf diesen Platz. Doch im Hauptereignis des Tages, dem mit 6000 Euro dotierten Ausgleich III über 1500 m gelang ihr mit Salzenforst dann doch noch der erhoffte Sieg. Mit dem Italiener Michael Cadeddu saß ihr neuer Stalljockey, der seinen zweiten Ruf an ihr Quartier vergab, im Sattel. "Er ist ein sehr einfühlsamer Reiter, der am Ende aber auch zufassen kann. Er hat sich genau an die Taktik gehalten", sagte Barsig nach ihrem sechsten Jahreserfolg.

Während die Barsig-Vollblüter zu Pfingsten nicht weiter im Einsatz waren, feierte Stefan Richter schon einen Tag später in Hoppegarten mit Toward Glory einen weiteren Sieg.

Für den Dresdner Rennverein hätte der durch VW gesponserte Zusatzrenntag nicht besser laufen können. Über 10 000 Besucher strömten bei hitzigem Sommerwetter nach Seidnitz und erlebten nicht nur sechs spannende Rennen, sondern auch ein Rahmenprogramm, bei dem keine Langeweile aufkam. Dabei gab es besonders für die Kinder viel zu entdecken. Mit dem Gesamtumsatz von 75 207,14 Euro zeigten sich die Verantwortlichen des Dresdner Rennvereins ebenfalls sehr zufrieden, zumal 54,9 Prozent davon auf der Bahn umgesetzt wurden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.06.2014

Astrid Hofmann

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