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US-Nationalspieler für Dynamo Dresden? Für Jürgen Klinsmann kein Problem

US-Nationalspieler für Dynamo Dresden? Für Jürgen Klinsmann kein Problem

Stürmen künftig US-Nationalspieler für die SG Dynamo Dresden? Zumindest für Jürgen Klinsmann, der aktuell Nationaltrainer der USA ist, wäre das in jedem Fall vorstellbar.

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Für den aktuellen US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann wäre ein Nationalspieler bei Dynamo absolut vorstellbar.

Quelle: Stephan Lohse

Er würde das „absolut befürworten", meinte der einstige Bundestrainer am Dienstag in Dresden, wo er aktuell als Markenbotschafter für den Autohersteller Hyundai zu Gast ist.

Es gebe in der US-Liga MLS jede Menge gute junge Talente, für die der Sprung nach Europa das große Ziel ist. Sollte Dynamo-Trainer Ralf Loose ein US-Talent im Auge haben, müsse er Klinsmann nur anrufen. „Das ist gar kein Problem", so der 108-fache Nationalspieler. Und was die Talente aus Amerika können, hat Dynamo in dieser Saison schon erfahren müssen. Beim Hinspiel in Ingolstadt hatte Edson Buddle, der inzwischen wieder bei LA Galaxy spielt, den Dresdnern bei der 2:4-Auswärtsniederlage zwei Treffer eingeschenkt.

Klinsmanns Arbeit mit dem Team der USA sei eine ganz andere als damals beim DFB, als er Deutschland zum dritten Platz bei der Heim-WM führte, berichtet er. In den USA gehe es in erster Linie darum, die Spieler weiterzuentwickeln. Daher vermittle er junge Kicker auch zum Lernen nach Übersee. „Der große Fußball wird in Europa gespielt", sagt der 47-Jährige. Er fungiere dann als Türöffner, der auch mal ohne große Umwege einen Trainer anrufen kann, um einen Spieler zu empfehlen. Und: Im Gegensatz zu Deutschland, wo Jogi Löw eher wenig Einfluss darauf hat, wohin Özil, Klose und Co. wechseln, sei für die jungen US-Spieler auch der Rat Klinsmanns wichtig.

Zu Dynamo Dresden fällt Klinsmann viel Positives ein: Die Geisterticket-Aktion sei „phänomenal" gewesen. Man spüre, welche große soziale Bedeutung der Fußball in der Stadt hat. Er selbst war übrigens zwei Mal hier aktiv: Im April 1989 zog er mit dem VfB Stuttgart gegen Dynamo Dresden ins UEFA-Cup-Finale ein. Als „kleines Abenteuererlebnis" bezeichnet er heute das Spiel. 1992 kehrte er mit Nationalmannschaft für das Spiel gegen Mexiko in die sächsische Landeshauptstadt zurück.

„Mit Sicherheit eine der schönsten Städte Deutschlands" sei Dresden. Vielleicht sitzt Klinsmann eines Tages auf der Tribüne, um einen seiner US-Nationalspieler zu beobachten.

Stephan Lohse

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