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Tyrnas Ausgleich zählt nicht mehr: Titans brechen in Karlsruhe noch ein und verlieren 66:68

Tyrnas Ausgleich zählt nicht mehr: Titans brechen in Karlsruhe noch ein und verlieren 66:68

Es hat nicht viel gefehlt und die Dresden Titans hätten schon am Samstagabend den Einzug ins Playoff-Viertelfinale der 2. Basketball-Bundesliga Pro B perfekt gemacht.

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Bei der BG Karlsruhe verloren die Sachsen knapp mit 66:68 (36:23). Nun müssen sie morgen ab 19.30 Uhr in eigener Halle den dritten Vergleich mit den Badenern gewinnen, wenn sie eine Runde weiterkommen wollen.

Nach dem klaren 86:71-Sieg im ersten Spiel schienen die Spieler von Trainer Thomas Krzywinski auch in der Friedrich-List-Halle einem Erfolg nahe, denn noch im dritten Viertel lagen sie mit 48:31 deutlich in Führung. "Es sah gut aus. Wir sind dann leider im vierten Viertel eingebrochen, weil wir mit der körperlichen Spielweise der Karlsruher nicht so gut zurechtgekommen sind. Karlsruhe hat einige wichtige Würfe getroffen, wir nicht", berichtete Krzywinski.

So wurde es noch einmal ganz eng, beim 64:62 ging der Gastgeber plötzlich in Führung. Guy Aud glich zwar zweimal zum 64:64 und zum 66:66 aus, doch Karlsruhe antwortete mit dem 68:66 durch James Dorsey. Der sonst an diesem Tag nicht gut aufgelegte Center Jaroslav Tyrna traf zwar mit der Schlusssirene noch einmal für Dresden, aber diesmal wurde der Korb nicht gezählt. Die Schiedsrichter waren sich erst nicht einig, entschieden aber, keine Verlängerung der umkämpften Partie zuzulassen. "Auf Video erkennt man leider deutlich, dass der Ball in der Luft war", ärgerte sich Krzywinski. Dennoch wurmte ihn vor allem, dass sein Team nicht früher alles klargemacht hatte: "Entscheidend war, dass wir im vierten Viertel nicht gut genug gespielt haben."

Chancen verpasst hatten die Gäste schon in der ersten Hälfte - auch weil ihre Zweier-Quote mit 32 Prozent sehr dürftig war: "Da haben wir viel liegen gelassen, hätten zur Halbzeit schon 20 Punkte vorn sein können", so Krzywinski. Er hofft nun, dass es morgen wieder besser läuft und auch Damon Smith fit in die Partie geht. Der US-Amerikaner hatte auf dem Weg nach Baden wohl etwas Schlechtes gegessen. "Er hing in der zweiten Halbzeit brechend über der Schüssel", erzählte sein Trainer.

Punktbeste Titans: Lieser 13, Aud 10, von der Wippel 10, Butler 9, Turudic 7, Smith 5.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.03.2015

Jochen Leimert

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