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Turmspringer sind zurück in der Heimat: Dresdner WM-Helden gehen spanisch feiern

Turmspringer sind zurück in der Heimat: Dresdner WM-Helden gehen spanisch feiern

Über Pfützen hüpfend mussten sich die DSC-Wasserspringer Sascha Klein, Tina Punzel, Martin Wolfram und Trainer Boris Rozenberg die letzten Meter zur Springerhalle am Freiberger Platz bahnen.

Dresden.

Dafür wurde die kleine WM-Abordnung bei der Heimkehr aus Barcelona mit einem Sektempfang entschädigt. Vertreter der Stadt, Olympiastützpunktleiter Thomas Weise aus Chemnitz und auch DSC-Vizepräsident Wolfgang Söllner ließen es sich nicht nehmen, die WM-Helden Montagnacht willkommen zu heißen. Sascha Klein, frischgebackener Synchron-Weltmeister und Bronzemedaillengewinner im Einzel vom Turm, freute sich besonders über das Wiedersehen mit Freundin Franziska, die ihrem Schatz daheim die Daumen gedrückt hatte. "Ich fühle mich nicht anders als vorher. Ich glaube, ich muss das alles erst sacken lassen, brauche noch ein paar Tage, um das richtig zu verdauen", sagte der 27-Jährige lächelnd. Seine zwei Medaillen sind für den ehemaligen Aachener, der seit zwei Jahren in Dresden trainiert, auch eine kleine Entschädigung für die verkorksten Olympischen Spiele von London, als er mit Hausding im Synchron nur Platz sieben und im Turm-Einzel lediglich Rang zehn belegte. Jetzt freut er sich mit Freundin Franziska auf ein paar ruhige Tage in Aachen. Die Eltern Renate und Jürgen warten schon sehnsüchtig auf ihren Gold-Jungen, der Ende September dann noch eine Woche im "Club der Champions" in Apulia (Italien) genießen kann.

Grund zum Strahlen hatte auch Martin Wolfram. "Mit Platz acht vom Einmeterbrett bin ich zufrieden. Ich glaube, mehr war für mich als Turmspringer nicht drin. Aber ich habe inzwischen schon wieder trainiert, springe von fünf Metern und hoffe, dass ich bald wieder auf die Zehnmeterplattform kann", so der 21-Jährige, der sich jetzt auf "Urlaub auf Balkonien" freut. Tina Punzel, die am Donnerstag 18 wird, hat Platz 13 vom Dreimeterbrett inzwischen abgehakt. "Es war ärgerlich, ist aber nicht mehr zu ändern. Da habe ich jetzt noch etwas offen", gibt sich die Europameisterin schon wieder kämpferisch. Jetzt will die WM-Sechste vom Einmeterbrett aber ebenfalls abschalten. Schon heute geht es mit ihrem Berliner Freund Oliver Homuth zurück nach Spanien. "Wir machen zwei Wochen Ferien in Alicante", verriet Punzel. Bereits am 19. August will Erfolgstrainer Boris Rozenberg seine Schützlinge aber schon wieder zum Training in die Halle bitten.

Gestern Abend wurden die WM-Erfolge noch einmal spanisch gefeiert. Im Barcelonetta in der Alaunstaße freuten sich 30 Gäste bei Tapas, Torres-Wein und Estrella-Bier mit Weltmeister Klein.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 31.07.2013

ah

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