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Turffreunde fiebern Saisonhöhepunkt in Dresden-Seidnitz entgegen

Galopp Turffreunde fiebern Saisonhöhepunkt in Dresden-Seidnitz entgegen

Rund 120 000 Euro Preisgeld an einem einzigen Renntag – das verspricht spannenden Sport für die Dresdner Galopp-Fans. Am Sonnabend gehen in Seidnitz 88 Pferde an den Start, die besten von ihnen im bwin BBAG Auktionsrennen. Allein 52 000 Euro gibt es für die Besitzer in dieser Prüfung zu gewinnen.

In Seidnitz wird es am Sonnabend auf den Zuschauerrängen wieder richtig voll werden.

Quelle: Archiv

Dresden. Einen so hochkarätigen Galopp-Renntag hat es in Dresden lange nicht gegeben. Wenn an diesem Sonnabend auf der Bahn in Seidnitz die Startglocke läutet, erwartet die Besucher ein Programm der Superlative. In den neun Rennen mit 88 Pferden werden insgesamt 120 000 Euro an Preisgeldern gezahlt. Allein im bwin BBAG Auktionsrennen gibt es für die Vollblüter und ihre Besitzer 52 000 Euro zu verdienen. Der Sieger sahnt davon 25 000 Euro ab, aber auch der Siebente bekommt noch 2000 Euro. Da für diese Prüfung der Dreijährigen acht Pferde gemeldet haben, geht praktisch nur der Letzte leer aus.

Favoriten sind in diesem Fliegerrennen über 1200 m der vom Neusser Trainer Axel Kleinkorres betreute Atlantik Cup und die Stute Kambria aus dem Gestüt Ittlingen, trainiert von Peter Schiergen. Aber auch Butch Cassedy aus dem Stall von Pavel Vovcenko und mit Ex-Champion Filip Minarik im Sattel will ein Wörtchen mitreden, hat allerdings vier Kilo mehr Gewicht zu tragen als die beiden Konkurrenten. Der Grund dafür ist etwas ungewöhnlich, wird aber durch die Ausschreibung des Rennens hervorgerufen. Während normalerweise die bislang gezeigte Leistung ausschlaggebend für das Gewicht ist, entscheidet diesmal der Kaufpreis. Das heißt, billige Pferde tragen weniger Kilos, teure mehr.

Vielleicht kann auch der einzige Dresdner Starter ein wenig davon profitieren. So gilt Speed Touch aus dem Stall von Claudia Barsig, bei der die Stallform ohnehin stimmt, als kleiner Geheimtipp. Der von Michael Cadeddu gerittene Wallach trägt wie die beiden Top-Favoriten 55 Kilo. Und Claudia Barsig sattelt auch im zweiten Hauptrennen des Tages, dem mit 22 500 Euro dotierten „Großen Preis der Freiberger Brauerei“, einem Ausgleich I über 1900 m, mit Tim Rocco einen aussichtsreichen Kandidaten. Der vierjährige Wallach musste zwar nach sechs Siegen in Folge am letzten Wochenende in Hoppegarten mit einem vierten Rang – allerdings gegen hochkarätige Konkurrenz – vorlieb nehmen, dennoch rechnet sich die Trainerin einiges aus. Aber auch diesmal sind die Gegner nicht zu unterschätzen. Allen voran Agosteo, der von Adrie de Vries geritten wird, sowie Moscatello unter Andreas Helfenbein.

Insgesamt schicken die Dresdner Trainer 18 Vollblüter in die Startboxen, einige durchaus mit Siegambitionen. So hat Lutz Pyritz im dritten Rennen, bei dem zugleich eine Viererwette mit 10 000 Euro Gewinn-Garantie ausgespielt wird, gleich zwei heiße Eisen im Feuer. Der siebenjährige Wallach A Miracle tritt mit Filip Minarik im Sattel gegen seinen Stallgefährten Loulou’s Jackpot unter dem Italiener Francesco Ladu an. Mit Burschentanz hat Pyritz noch einen weiteren Starter, der im achten Rennen weit vorn landen kann. Gleich zum Auftakt baut Besitzertrainer Guido Scholze auf seinen sechsjährigen Rosentor, der von den Seidnitzer Fans zum „Galopper des Jahres 2015“ gekürt worden war. Weitere Chancen, ins Geld zu laufen, haben auch Süße Maus aus dem Stall von Stefan Richter und Claudia Barsigs Big Lord.

Auch zwischen den Rennen ist für Abwechslung gesorgt, unter anderem mit einer Hutmodenschau und für die Jüngsten sind sicher neben Ponyreiten und Kindereisenbahn auch der Miniaturpark Klein-Erzgebirge und der Saurierpark Kleinwelka, die diesmal zu Gast sind, ganz spannend. Weil die ersten vier Rennen wieder sogenannte PMU-Rennen sind und vom französischen Wettanbieter übertragen werden, läutet die erste Startglocke bereits um 11.35 Uhr. Die Rennbahn öffnet 10 Uhr. Wegen des zu erwartenden großen Ansturms bitten die Veranstalter die Zuschauer, möglichst die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.

Von Astrid Hofmann

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