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Türkische Volleyball-Fans hinterlassen zerstörte Sitze in der Margon-Arena - Schadenshöhe noch unbekannt

Türkische Volleyball-Fans hinterlassen zerstörte Sitze in der Margon-Arena - Schadenshöhe noch unbekannt

Der Gala-Auftritt der DSC-Volleyballerinnen am Dienstagabend beim 1:3 gegen Fenerbahce Istanbul hinterließ bei den Verantwortlichen des Dresdner SC einen faden Beigeschmack.

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Mit zahlreichen geworfenen Kassenrollen setzten die türkischen Fans zu Beginn des Spiels auch optisch Akzente.

Quelle: Stephan Lohse

Denn die mehr als hundert Anhänger von „Fener" sorgten nicht nur für lautstarke Stimmung im Gästeblock - sie hinterließen auch zahlreiche zerstörte Sitzschalen.

Bereits während der Partie mussten viele der roten Plastiksitze in Einzelteilen abtransportiert werden. Ein Blick in Block C zeigte, dass rund die Hälfte der Schalen beschädigt oder sogar zerstört wurden. Dabei rissen die heißblütigen Fans, fast alles in Deutschland lebende Türken und große Fans des hierzulande vor allem als Fußballverein bekannten Clubs Fenerbahce Istanbul, keinen Stuhl mutwillig aus der Verankerung. Allerdings standen und sprangen die Fener-Ultras auf den Sitzen, was diese nicht aushielten und reihenweise splitterten.

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Rund 100 türkische Fans unterstützten Fenerbahce Istanbul in der Dresdner Maron-Arena - allerdings hinterließen sie auch einige Schäden.

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Die Volleyballerinnen des Dresdner SC sind trotz einer 1:3-Niederlage gegen Fenerbahce Istanbul in die KO-Runde der Champions League eingezogen.

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Da die Fans zudem im ersten und zweiten Satz zu Beginn Papierschlangen und Papp-Herzen aufs Feld warfen und sich zum Teil gefährlich über die Brüstung lehnten, hatten DSC-Offizielle und der Stadionsprecher alle Hände voll zu tun. Die Polizei rückte mit einigen Einsatzkräften an, hielt sich jedoch im Hintergrund und sorgte nur dafür, dass der Sicherheitsabstand am Geländer halbwegs eingehalten wurde. Auch rund um die Halle mussten die Beamten nicht eingreifen.

Wie hoch der Schaden in der Margon-Arena ist, stand am Mittwoch noch nicht fest. Wie es von Seiten des DSC hieß, sei man noch dabei, den Sachverhalt zu klären. Abgesehen von den Sitzen sei allerdings nichts beschädigt worden, sagte DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann auf Nachfrage. Der Schaden werde momentan aufgenommen, der Verein sei in Gesprächen mit dem Kreissportbund Dresden, dem die Margon-Arena gehört, und der Versicherung.

Stephan Lohse

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