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Trotz 0:3-Niederlage: DSC-Volleyballerinnen stehen in den Playoffs

Trotz 0:3-Niederlage: DSC-Volleyballerinnen stehen in den Playoffs

Die DSC-Volleyballerinnen haben das letzte Gruppenspiel in der Champions League bei Dinamo Moskau glatt mit 0:3 (17:25, 21:25, 18:25) verloren. Jubeln darf der Deutsche Meister aber trotzdem.

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Myrthe Schoot (in Gelb), Kristina Mikhailenko und ihr DSC kamen in Moskau anders als noch im Hinspiel nach einem 0:2-Satzrückstand nicht mehr auf die Beine.

Quelle: soccerfoto

Moskau/Dresden. Denn zum zweiten Mal nach 2012 stehen die Elbestädterinnen in der Playoff-Runde der europäischen Königsklasse.

Und den ersten Freudenschrei gab es beim DSC sogar schon vor Anpfiff der Partie im Luschniki-Sportpark "Druschba". Denn als die Nachricht aus Omsk kam, dass die Ex-Dresdnerin Christiane Fürst mit ihrem türkischen Verein Eczacibasi Istanbul mit 3:1 gewonnen hatte, war klar, dass der DSC mit der ausgeglichenen Bilanz von drei Siegen und drei Niederlagen mindestens drittbester Dritter der fünf Pools ist, was für das Weiterkommen reichte. Bereits heute erfolgt die Auslosung der nächsten Runde, die ab 10. Februar gespielt wird.

Die Gastgeberinnen hatten sich für diese Partie viel vorgenommen, denn noch einmal wollten sie sich wohl vom DSC nicht überraschen lassen. Das Hinspiel gewannen die Dresdnerinnen unerwartet mit 3:2. Aber diesmal übernahm Dinamo Moskau vor 1300 Zuschauern sofort das Zepter und führte schnell 11:3. DSC-Trainer Alexander Waibl reagierte , brachte für Molly Kreklow Laura Dijkema im Zuspiel und für Kristina Mikhailenko auf der Diagonalen Louisa Lippmann. Die Gäste kämpften sich auf 7:13 heran, der Coach wechselte zurück. Wieder zogen Dinamo auf 21:12 davon und damit war die Entscheidung in diesem Durchgang gefallen.

Im zweiten Abschnitt konnte der Deutsche Meister das Geschehen enger gestalten, aber es reichte nicht, um die Gastgeberinnen aufzuhalten. Im dritten Satz startete der DSC zwar mit einer 4:1-Führung, aber das Bild wandelte sich sehr schnell wieder. Die Dresdnerinnen konnten insgesamt nicht ihre beste Leistung abrufen, allein im Block war Moskau mit 13 Punkten dem DSC, der nur viermal zupackte, deutlich überlegen.

Nach 80 Minuten verwandelte Dinamo Moskau den ersten Matchball zum Sieg und sicherte sich den ersten Platz in der Gruppe. "In diesem Spiel wurden uns unsere Grenzen aufgezeigt. Wir haben viele gute Aktionen gezeigt, aber unterm Strich war nicht mehr drin", erklärte Trainer Alexander Waibl. DSC-Kapitän Myrthe Schoot gab zu: "Ich denke, wir haben gut gekämpft, aber auch viele unnötige Fehler gemacht. Moskau hat diese gnadenlos ausgenutzt. Es war ein sehr starker Gegner und am Ende war es einfach nicht genug, um dieses Top Team genügend unter Druck zu setzen."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.01.2015

Astrid Hofmann

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