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Trauer beim Dresdner Rennverein: Volkmar Burger ist verstorben

Trauer beim Dresdner Rennverein: Volkmar Burger ist verstorben

Große Trauer beim Dresdner Rennverein: Manager Volkmar Burger starb nach schwerer Krankheit am Sonntagabend unerwartet im Alter von 69 Jahren. Burger, der 1990 zu den Gründungsmitgliedern des DRV zählte und sich seitdem um die Gewinnung und Betreuung der Sponsoren des Dresdner Galopprennsports widmete, erlag einem Hirntumor, der wohl schon vor über zwei Jahren diagnostiziert worden war.

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Volkmar Burger

Quelle: Lutz Hentschel

Der engagierte Marketingfachmann wollte die Krankheit offenbar geheim halten und arbeitete fast bis zum Schluss weiter. Doch Mitte vergangener Woche musste er ins Krankenhaus, fehlte deshalb am Sonnabend erstmals seit 23 Jahren bei einem Renntag in Seidnitz. "Wir sind alle geschockt. Er hat in all den Jahren nie gefehlt, war immer für den Rennverein da. Ohne ihn hätten wir nie so kontinuierlich mit unseren Sponsoren arbeiten können. Er reißt natürlich eine große Lücke", gestand DRV-Geschäftsführer Uwe Tschirch.

Volkmar Burger wurde in Meiningen geboren, war gelernter Gastronom und arbeitete zu DDR-Zeiten rund 20 Jahre als Barkeeper, zuletzt im Dresdner Park-Hotel. Schon zu dieser Zeit knüpfte er viele Kontakte, die ihm später zu Gute kamen. Nach der Wende gründete Burger, der Pferdestärken in jeder Form liebte, eine eigene Werbeagentur und kümmerte sich seit 1992 als Rennbahnmanager auch beruflich um sein Hobby. Dabei wusste er stets genau, dass die Partnerschaft mit einem Sponsor nicht endet, wenn die Tinte unter dem Vertrag trocken ist, sondern dass dazu viel mehr gehört. Eine gute Sponsorenbetreuung stand bei ihm an oberster Stelle.

Viele Jahre lang frönte Volkmar Burger dem Galoppsport auch als Mitbesitzer von Vollblütern und er verfolgte die Karrieren zahlreicher Jockeys und Trainer hautnah, hatte zu vielen einen sehr persönlichen Draht. Und weil er sich so gut auskannte, waren seine Wettvoraussagen für manchen Zocker ein Geheimtipp. Sein Lebensmotto lautete: "Genieße jeden Tag wie einen Urlaubstag." Vielleicht hat er auch deshalb seine Krankheit so lange es ging, ignoriert. Dem Dresdner Galoppsport wird er fehlen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.06.2013

ah

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