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Trauer beim DSC - Jubel in Schwerin: Dresdner verpassen zum dritten Mal die Meisterschaft

Trauer beim DSC - Jubel in Schwerin: Dresdner verpassen zum dritten Mal die Meisterschaft

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC müssen sich zum dritten Mal in Folge mit der Vizemeisterschaft begnügen. Nach einem 3:1-Sieg (25:14, 19:25, 33:31, 25:22) am Mittwochabend in der Margon-Arena feierten die Spielerinnen des Schweriner SC die dritte Meisterschaft in Folge.

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Trauer nach dem verlorenen Finale beim DSC.

Quelle: Stephan Lohse

Die Gäste sicherten sich die Meisterschaftsserie mit dem dritten Sieg im vierten Spiel.

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Mit 1:3 hat der DSC das vierte Finalspiel um die Meisterschaft verloren - damit ist der Schweriner SC erneut Champion.

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Bereits zuvor schwante vielen der 3000 Gäste in der rappelvollen Halle nichts Gutes. In der Vorrunde hatte der SSC beide Duelle gewonnen, auch im Pokal hatte der DSC im direkten Duell den Kürzeren gezogen. Doch die Schmach, die dritte Meisterkrönung der Mecklenburger in der eigenen Halle erleben zu müssen, die wollten die Fans um jeden Preis vermeiden. Zumindest das entscheidende fünfte Duell um den Titel sollte erzwungen werden.

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Martina Utla hatte den DSC mit starken Angriffen lange im Spiel gehalten.

Quelle: Stephan Lohse

Doch bereits im ersten Satz zeigten die Gäste, dass sie einmal mehr in Dresden feiern wollten. Nach einem ausgeglichenen Beginn zog Schwerin an und sicherte sich den ersten Satz deutlich mit 25:14. Im zweiten Satz stand der DSC dann stabiler. Dank einer verbesserten Annahme und druckvollen Angriffsschlägen von Martina Utla glich das Team von Trainer Alexander Waibl aus. 25:19 ging der Abschnitt an die Schwarz-Roten.

Der dritte Satz erwies sich als Knackpunkt. Der DSC führte bereits mit 20:14, lud Schwerin dann aber zum Punkten ein. Nach zwei vergebenen Satzbällen beim Stand von 24:22 ging es dann vor der atemberaubenden Kulisse von 3000 lautstarken Fans hin und her. Mit 33:31 hatte Schwerin das nötige Quentchen Glück.

Als der DSC dann auch im vierten Satz eine 15:11-Führung aus der Hand gab, punktete fast nur noch Schwerin. Mit dem 25:22 sicherten sich die Gäste ihre insgesamt zehnte Meisterschaft. Dabei zeigten sich die Gäste als das stabilere und konzentriertere Team.

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Die SSC-Frauen jubelten ausgelassen

Quelle: Stephan Lohse

Während die alten und neuen Titelträgerinnen feierten, flossen bei vielen DSC-Spielerinnen die Tränen. Auch die Aufmunterungen der Fans halfen nichts. "Irgendwann, irgendwann werden auch wir wieder Meister" bleibt vorerst nur ein Wunsch.

sl

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