Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Google+
Trainerin Roll blieb daheim - VC Dresden trotzt dem Meister einen Satz ab

Trainerin Roll blieb daheim - VC Dresden trotzt dem Meister einen Satz ab

Ohne die kurzfristig erkrankte Trainerin Sylvia Roll mussten die Volleyballer des VC Dresden am Sonnabend die Reise nach Berlin antreten. Für sie übernahmen Co-Trainer Stefan Thormeyer und Sportdirektor Sven Dörendahl, der sich zudem als Ersatz-Zuspieler bereit hielt, das Coaching der Mannschaft.

Voriger Artikel
Dresdner Fans randalieren in Bielefeld und verletzen 17 Beamte - Trainer Janßen "Ich bin beschämt"
Nächster Artikel
Dresdner Eislöwen feiern mit dem 5:3 über Kaufbeuren den neunten Sieg in Folge

Und was der Tabellenvorletzte vor reichlich 3500 Zuschauern beim Meister bot, nötigt größten Respekt ab. Zwar stand am Ende die erwartete Niederlage zu Buche, doch mit einer starken Leistung luchsten die Elbestädter beim 1:3 (17:25, 25:22, 23:25, 23:25) dem Champions-League-Teilnehmer immerhin einen Satz ab.

Die Hauptstädter begannen konzentriert und mit sehr druckvollem Angriffsspiel. Sie hatten nur wenig Mühe, den ersten Satz für sich zu entscheiden. Bereits in diesem Durchgang hatte Dresden gewechselt, Stefan Grudsinski kam auf der Diagonalen für den glücklos agierenden Thomas Schober. Und Grudsinski, der noch im Vorjahr in der 3. Liga spielte, erwies sich als Glücksgriff. Immerhin avancierte er am Ende mit 15 Zählern vor Raphael Möllers (14) zum erfolgreichsten VC-Punktesammler. Nach dem deutlichen Ergebnis zum Auftakt verlief der zweite Abschnitt viel ausgeglichener. Mit druckvollen Aufschlägen bereiteten die Wölfe den Gastgebern Probleme in der Annahme. Auch sonst agierten die Elbestädter jetzt mutiger, brachten immer wieder ihre Angriffe durch und blockten deutlich besser. Nach dem 22:22 bewiesen die VC-Männer Nervenstärke und holten sich erstmals überhaupt einen Satz gegen das Berliner Star-Ensemble.

Auch in den folgenden beiden Abschnitten leisteten die Dresdner dem haushohen Favoriten erheblich Widerstand und hielten das Geschehen bis in die Schlussphase offen, so dass ein Punktgewinn in der Hauptstadt durchaus im Bereich des Möglichen lag. Am Ende reichte es jedoch nicht, nach 101 Minuten durften die Hausherren über den Sieg jubeln. Doch auch die Dresdner konnten das Spielfeld erhobenen Hauptes verlassen. Als "Wertvollster Spieler" wurde beim VC Mittelblocker Robert Schramm geehrt.

"Auch wenn die Belohnung durch Punkte ausblieb, das war eine ganz starke Leistung und eine deutliche Steigerung gegenüber den letzten Partien. Die Jungs haben gezeigt, dass sie noch Volleyball spielen können. Ausschlaggebend war für mich, dass die Jungs als Mannschaft gemeinsam gekämpft haben", lobte Sven Dörendahl die Truppe und war froh, dass Zuspieler Santino Rost gut durchhielt und er nicht ins Geschehen eingreifen musste.

Jetzt hat das Team bis zum nächsten wichtigen Abstiegsduell gegen Coburg (8. Januar) vier Wochen Zeit zur Regeneration und zum Training.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.12.2013

A. Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr