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Trainerfrage bei Dynamo Dresden fast gelöst: Gremien beraten am Abend über neuen Coach

Trainerfrage bei Dynamo Dresden fast gelöst: Gremien beraten am Abend über neuen Coach

Seinen Ausstand als Interimstrainer hatte sich Sportchef Steffen Menze anders gewünscht. Natürlich wollte der 44-Jährige die Aufgaben als Übungsleiter mit dem ersten Saisonsieg an den neuen Trainer übergeben.

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Dresdens Sportchef und Interimscoach Steffen Menze holte in zwei Spielen nur einen Punkt - jetzt soll ein Neuer das Ruder rumreißen.

Quelle: dpa

Doch das blieb nur ein frommer Wunsch. „Der Punkt ist sicherlich zu wenig. Man muss im Moment einfach damit leben, Zufriedenheit sieht anders aus“, gab Menze nach dem Spiel zu. Die von ihm im Sommer zusammengestellte und zuletzt zweimal aufgestellte Mannschaft wollte er aber öffentlich nicht groß kritisieren.

Im Gegenteil: Menze lobte ihren Willen, sich selbst aus der verfahrenen Situation zu befreien. Sie sei bemüht gewesen, die ihr von ihm aufgetragenen Dinge umzusetzen, „es hat nur nicht konstant über die 90 Minuten funktioniert“, so der gebürtige Plauener. „Man arbeitet dahin, dass man die Köpfe frei bekommt, aber wenn die eine oder andere Aktion misslingt, dann fällt man eher in ein Muster zurück. Das ist nicht unbedingt mit Sicherheit verbunden. Das hat man bei dem einen oder anderen Spieler gemerkt. Wenn es dann mehrere betrifft, dann ist es auch nicht mehr das Spiel, das man will“, versuchte Menze die Leistung zu erklären.

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Die leere Trainerbank von Dynamo Dresden

Quelle: Stephan Lohse

Der Mannschaft wieder Halt zu geben und ihr neues Selbstvertrauen einzuflößen, das wird ab morgen der Job eines neuen Trainers sein. Menze antwortete auf die Frage, ob das 1:1 gegen Ingolstadt sein letztes Spiel als Dynamo-Trainer gewesen sei, klipp und klar: „Davon gehe ich fest aus.“ Wer ihn ersetzen wird, dass wird am Montagabend entschieden, wenn sich die Führungsgremien von Dynamo zu einer gemeinsamen Tagung treffen. Welche(n) Kandidaten Menze und Geschäftsführer Christian Müller dabei dem Aufsichtsrat vorschlagen werden, behielten beide für sich. Müller war sich aber keinesfalls sicher, dass der Aufsichtsrat Menzes und seiner Empfehlung folgt.

Zuletzt galten Ralph Hasenhüttl, Kosta Runjaic und Olaf Janssen als Favoriten. Dass parallel mit Kaiserslautern und 1860 München zwei Top-Clubs der Liga ebenfalls neue Trainer suchen, machte die Situation für Dynamo nicht unbedingt leichter. Der neue Trainer erhält zumindest etwas Zeit, um das Team kennenzulernen. Das nächste Pflichtspiel steigt erst am 15. September in Düsseldorf. Zuvor gibt es am kommenden Sonntag beim Testspiel gegen Mönchengladbach die Chance, einiges auszuprobieren.

JOL / sl

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