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Trainer Olaf Janßen lässt Spieler auf Herz und Niere prüfen - Ärger mit Poté behoben

Trainer Olaf Janßen lässt Spieler auf Herz und Niere prüfen - Ärger mit Poté behoben

Laufen, bluten, schwitzen hieß es am Mittwoch für die Dynamo-Fußballer. Trainer Olaf Janßen hatte sein Team diesmal nicht auf den Rasen, sondern die Tartanbahn geführt.

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Die Dynamo-Kicker mussten am Mittwoch ihre Fittness unter Beweis stellen.

Quelle: Dominik Brüggemann

Nackte Werte und Zahlen lügen nicht. Bei einem Laktat- und Sprinttest mussten die Kicker ihre Leistungsfähigkeit „entblößen.“

Zunächst wurde mit 90 Prozent Belastung der Regenerationswert ermittelt. „Er gibt Aufschluss darüber, wie flink sich ein Spieler sich erholt. Das heißt, wie schnell er wieder runter kommt, wenn er acht bis zehn Mal im Spiel sprintet“, erklärte der Coach die erste Maßnahme. Auch Maximalsprints standen auf dem Programm, um die Geschwindigkeit auf den ersten 5, 10 und 15 Metern zu testen. Als die Beine schon langsam schwer wurden, musste die Mannschaft dann noch zum Laktattest antreten, bei dem die Ausdauerfähigkeit überprüft wird.

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Wie fit bist du? Die Dynamos mussten zum Laktattest.

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„Die Tests sind für die Trainingssteuerung wichtig, Bei einem, der extrem flink ist, muss ich weniger Wert auf das Sprinttraining legen. So kann man bestimmte Dinge herausfiltern und die Einheiten dann entsprechend ausrichten“, so Janßen weiter. Mit dabei beim „Tag der Wahrheit“ war auch der suspendierte Marvin Stefaniak. Der Nachwuchskicker ist jedoch nicht begnadigt, der Coach wollte lediglich seine Werte wissen. Mit dem Test kann Janßen den Spielern ihre gegebenenfalls vorhandenen Defizite aufzeigen. „Wenn ich einem sage, du siehst nicht spritzig aus, dann mag er das vielleicht nicht glauben. Genauso ist es, wenn ich sehe, dass im Spiel einer falsch steht“, führte Janßen aus. Was im taktischen Bereich die Videoanalyse schonungslos aufdeckt, ist in Sachen Fitness dann eben ein solcher Test. Mit Argumenten, die schwarz auf weiß stehen, gibt es für die Spieler keine Ausflüchte mehr.

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Disziplinarische Argumente waren es hingegen, die den Coach am vergangenen Wochenende dazu bewogen hatten, Stürmer Mickael Poté auf die Tribüne zu setzen. „Mir ist klar, dass einer nicht vor Begeisterung in die Höhe springt, wenn er nicht spielt. Aber Mikas Reaktion hat mir nicht gefallen“, begründet er. Janßen hatte Poté, Cheikh Gueye und Christoph Menz bereits am Donnerstag vor der Partie mitgeteilt, dass sie nicht von Beginn an spielen. Im Freitagtraining störte sich der Trainer dann nicht an der sportlichen Leistung des französischen Stürmers, sondern an dessen Körpersprache. „Ich gehe davon aus, dass er sich am Wochenende damit auseinandergesetzt hat. Das hat er schon gezeigt, als er nach dem Sieg in der Kabine war. Er ist ein wichtiger Spieler für uns, viele Mannschaften würden sich so einen Stürmer wünschen. Wir werden ihn noch brauchen“, weiß Janßen.

Adnan Mravac (Platzwunde), Tobias Kempe (Knieverletzung) und Cristian Fiel (Wadenverletzung) fehlten beim Test.

Tina Hofmann

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