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Torhüterwechsel und stille Auszeit helfen den Eislöwen nicht

Niederlage in Bremerhaven Torhüterwechsel und stille Auszeit helfen den Eislöwen nicht

Einen Dämpfer gab es am Sonntag für die Dresdner Eislöwen im Kampf um den direkten Playoff-Einzug. Nach dem Heimsieg gegen Ravensburg hat es in Bremerhaven nicht zu Punkten gereicht. Bei Ex-Eislöwen-Coach Thomas Popiesch und seinen Fischtown Pinguins mussten sich die Elbestädter mit 2:5 geschlagen geben.

Eislöwe Dominik Grafenthin (li.) versucht, sich gegen Bremerhavens Steve Slaton durchzusetzen.

Quelle: Lutz Hentschel

Dresden. Einen Dämpfer gab es Am Sonntag für die Dresdner Eislöwen im Kampf um den direkten Playoff-Einzug. Nach dem Heimsieg gegen Ravensburg hat es für die Schützlinge von Bill Stewart in Bremerhaven nicht zu Punkten gereicht. Bei Ex-Eislöwen-Coach Thomas Popiesch und seinen Fischtown Pinguins mussten sich die Elbestädter mit 2:5 (0:2, 0:2, 2:1) geschlagen geben. Weil dazu auch noch Rosenheim einen „Dreier“ in Freiburg landete, rutschen die Dresdner auf den achten Platz zurück. Und der Rückstand auf den Sechsten Bad Nauheim ist wieder auf fünf Zähler angewachsen.

Vor 4422 Zuschauern und damit ausverkauftem Haus erwischten die Gastgeber den besseren Start. In der 11. Minute brachte Tim Miller sein Team mit 1:0 in Front. Zwar erarbeiteten sich auch die Eislöwen einige Möglichkeiten, konnten Jonas Langmann im Kasten der Gastgeber nicht überwinden. Der Bremerhavener Kapitän Marian Dejdar erhöhte im Powerplay in der 18. Minute auf 2:0. Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs setzte Pawel Dronia mit dem 3:0 (23.) den nächsten „Nadelstich“. Bill Stewart reagierte und wechselte seine Torhüter. Obwohl Brett Jaeger kaum Schuld an den Gegentoren hatte, musste der Goalie ausgerechnet an seiner ehemaligen Wirkungsstätte das Eis verlassen und Platz für Marvin Cüpper machen. Doch auch der Berliner Förderlizenzspieler musste sieben Minuten später hinter sich greifen. Für die Hausherren erzielte Cody Lempl in Überzahl das 4:0 (30.).

Im Schlussdrittel konnte Teemu Rinkinen das 1:4 (49.) markieren und als die Dresdner in Überzahl agierten und zudem ihren Goalie durch einen weiteren Feldspieler ersetzten, gelang eine Minute vor dem Ende Harrison Reed noch das 2:4. Aber praktisch im Gegenzug machte Marian Dejdar mit dem 5:2 (60.) endgültig den „Deckel drauf“. Eislöwen-Trainer Bill Stewart gratulierte seinem Vorgänger Thomas Popiesch zum Sieg und sagte: „Er hat sein Team perfekt vorbereitet. Während Bremerhaven im ersten Drittel direkt Druck gemacht hat, hat unser Team geschlafen. Ich bin natürlich nicht zufrieden und kann schon voraussagen, dass die Jungs in der nächsten Woche ein hartes Training erwartet. Zur Auszeit zum Beginn des zweiten Drittels möchte ich sagen: Ich habe nichts zur Mannschaft gesagt, weil manchmal weniger einfach mehr ist. Ich wollte ein Zeichen setzen, wir mussten etwas ändern. Die Einstellung von Bremerhaven war besser und die Mannschaft hat besser kombiniert, den Puck besser gesichert. Und darum geht es am Ende.“

Der beste Spieler auf dem Eis sei für ihn der gegnerische Torhüter Jonas Langmann gewesen, hob Stewart zudem noch hervor. Thomas Popiesch, der zugegeben hatte, dass dies schon ein besonderes Spiel für ihn sei, freute sich natürlich über diesen Erfolg, zumal den Nordlichtern damit Platz zwei nicht mehr zu nehmen ist. Er meinte: „Dresden war nicht umsonst in den letzten Wochen so erfolgreich. Da waren wir gewarnt. Aber unsere Mannschaft findet immer besser zusammen. Auch Dresden hatte viele Chancen, aber Jonas hat einen super Job gemacht.“

Von Astrid Hofmann

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