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Torhüter Kevin Nastiuk freut sich auf seine Zeit bei den Dresdner Eislöwen

Torhüter Kevin Nastiuk freut sich auf seine Zeit bei den Dresdner Eislöwen

Am Freitag haben die Dresdner Eislöwen ihren neu verpflichteten Torhüter Kevin Nastiuk vorgestellt. Der 28-jährige Kanadier tritt die Nachfolge des US-Amerikaners Kellen Briggs an, der in den vergangenen zwei Jahren zwischen den Pfosten stand.

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Kevin Nastiuk

Quelle: Stephan Hönigschmid

„Ich freue mich, dass ich hier in Dresden spielen und leben kann. Das wird sicher eine tolle Erfahrung“, sagte Kevin Nastiuk. Zum ersten Mal ist er nicht in der sächsischen Landeshauptstadt. „Ich war schon einmal vor zwei Jahren hier, als ich im Rahmen der European Trophy mit den Eisbären Berlin gegen TPS Turku gespielt habe, erinnert sich der 28-Jährige, der vorige Saison beim Ligakonkurrenten Heilbronner Falken den Kasten hütete und dort in 26 Partien eine Quote von 2,21 Gegentoren pro Spiel erreichte.

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Mit den Dresdner Eislöwen möchte Kevin Nastiuk gern die Play-Offs erreichen.

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Obwohl Nastiuk bereits längere Zeit in Deutschland gelebt hat, spricht er nur sehr wenig Deutsch. „Ich habe zwar schon einmal in Berlin einen Kurs besucht, aber ich lerne die Sprache nur langsam“, so Nastiuk. Etwas problematisch könnte das schon werden, weil Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch seine Anweisungen in der Kabine ausschließlich auf Deutsch gibt, wie Vereinssprecherin Eva Wagner mitteilte.

Trotz dieser kleinen Barriere hat sich der Kanadier für seine Dresdner Zeit hohe Ziele gesetzt. „Ich möchte gern die Play-Offs erreichen. Mit einem jungen Team ist das vielleicht nicht ganz so einfach, aber schließlich muss man sich hohe Ziele setzen.“ Anders als in Heilbronn hat Nastiuk in Dresden die Sicherheit, dass er regelmäßig zum Einsatz kommt. „Als Torhüter ist es besser, jede Woche zu spielen, weil man dann mehr Selbstbewusstsein hat.“ Mit seiner Präsenz möchte er dem jungen Team in der kommenden Saison Sicherheit geben, sagte Nastiuk.

Am Montag geht es mit Athletik- und Eistraining los. Und auch das erste Testspiel steht schon fest. Ausgerechnet gegen Nastiuks früheres Team, den amtierenden deutschen Eishockey-Meister Eisbären Berlin, spielen die Eislöwen am 18. August.

„Ich habe noch viele gute Freunde in Berlin. Beide Teams werden von der Begegnung profitieren“, betonte der Kanadier, der bereits seit seinem 4. Lebensjahr Eishockey spielt. Mit Berlin verbindet den Torhüter mit ukrainischen Wurzeln aber nicht nur der Sport. Auch im privaten Bereich hat er eine ganz besondere Beziehung zur deutschen Hauptstadt.

„Meine Verlobte kommt aus Berlin. Ich habe sie in meinem ersten Jahr bei den Eisbären kennengelernt“, erzählt der 28-Jährige. Nächstes Jahr im Sommer sei die Hochzeit geplant, verriet der aus Edmonton stammende Torhüter, dem neben den schönen Städten und den Menschen auch noch etwas anderes in Deutschland sehr gut gefällt. „Ich trinke gern Bier“, sagt er und lächelt.

Stephan Hönigschmid

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