Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+
Tom Liebscher und Steffi Kriegerstein stehen im Finale von Duisburg

Kanurennsport Tom Liebscher und Steffi Kriegerstein stehen im Finale von Duisburg

Die beiden Dresdner Kanuten Steffi Kriegerstein (WSV „Am Blauen Wunder“) und Tom Liebscher (KCD) haben beim Weltcup in Duisburg das Finale erreicht. Kriegerstein gewann ihren Vorlauf im K2 mit ihrer Partnerin Sabrina Hering, Liebscher wurde mit Ronald Rauhe im K 2 Dritter.

Sabrina Hering und ihre Dresdner Partnerin Steffi Kriegerstein (r.) stehen im K2 im Endlauf.

Quelle: dpa

Duisburg/Dresden. Die beiden Dresdner Kanuten Steffi Kriegerstein (WSV „Am Blauen Wunder“) und Tom Liebscher (KCD) haben beim Weltcup in Duisburg das Finale erreicht. Kriegerstein fuhr mit ihrer Partnerin Sabrina Hering im K2 über 500 m ein souveränes Rennen. Mit dem Vorlauf-Sieg qualifizierte sich das Duo direkt für das Finale, wo die beiden auf das andere deutsche Team, die Olympiasiegerinnen Tina Dietze (Leipzig) und Franziska Weber (Potsdam), treffen. „Ich war positiv überrascht. Unser Start war perfekt und auch anschließend lief alles sehr gut“, reute sich Kriegerstein.

Ungewollt spannend machten es dagegen Tom Liebscher und sein Potsdamer Partner Ronald Rauhe im K2 über 200 m. Nach dem klaren Vorlaufsieg kam das Team im Zwischenlauf nur auf Rang drei ins Ziel. Allerdings mussten die beiden deutschen Kanuten gegen starke Konkurrenz antreten. Platz eins ging an die Franzosen Sebastian Jouve/Maxime Beaumont, die mit 31,912 Sekunden die schnellste Zeit aller Teilnehmer erreichten. Rang zwei erkämpften die serbischen WM-Dritten Nebojsa Grujic/Marko Novakovic (32,060), die Rauhe/Liebscher (32,086) knapp auf Rang drei verwiesen.

„Wir sind etwas schwer in die Rennen gekommen. Im Vorlauf blieben wir ein wenig im Startschuh hängen und haben auf der Strecke auch noch nicht die Geschwindigkeit erreicht, die wir wollten. Auch im Zwischenlauf lief es nicht komplett rund, aber wir sind erst einmal glücklich, dass wir im Finale stehen. Immerhin sind wir die drittschnellste Zeit gefahren“, so Tom Liebscher. Auch Heimtrainer Jens Kühn ist zuversichtlich, dass die beiden im Finale am heutigen Sonnabend noch was draufpacken und mit einem Platz auf dem Podest endgültig das Rio-Ticket buchen können.

Insgesamt können sich acht deutsche Kanuten für die Sommerspiele qualifizieren. Der Potsdamer Sebastian Brendel benötigt dazu im Canadier-Einer ebenso wie die sieben anderen langjährigen Leistungsträger eine Topplatzierung. Über 1000 m präsentierten sich neben Brendel auch der Olympia-Dritte Max Hoff im Kajak-Einer und die Kajak-Zweier-Weltmeister Max Rendschmidt/Marcus Groß in den Vorläufen und Halbfinals souverän. Sie zogen an der Wedau allesamt in die Endläufe ein.

Von Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr