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Tom Liebscher und Steffi Kriegerstein buchen das Olympia-Ticket

Kanu Tom Liebscher und Steffi Kriegerstein buchen das Olympia-Ticket

Die Dresdner Kanuten haben sich beim Weltcup in Tschechien für all ihre Trainingsmühen belohnt und die Fahrkarte für die Spiele von Rio in der Tasche: Steffi Kriegerstein und Tom Liebscher werden die Landeshauptstadt in Brasilien vertreten.

Tom Liebscher kann sich auf die Teilnahme an den Spielen von Rio des Janeiro freuen.

Quelle: Archiv

Racice/Dresden. Die beiden Dresdner Kanu-Asse Steffi Kriegerstein und Tom Liebscher haben ihr Ticket für die Olympischen Spiele sicher in der Tasche. Beide boten beim Weltcup in Racice (Tschechien) starke Leistungen und machten endgültig alles klar.

Tom Liebscher erkämpfte sich sogar zweimal Gold. Im K2 über 200m setzte er sich gemeinsam mit seinem Potsdamer Partner Ronald Rauhe durch. Beide sicherten sich mit einem knappen Vorsprung von elf Tausendstelsekunden den Sieg vor Jouve/Beaumont aus Frankreich und den Briten Heath/Schofield. Damit rehabilitierte sich das Duo eindrucksvoll für den fünften Platz in Duisburg. „Nach Duisburg waren wir ziemlich frustriert. Es war ein sehr gutes Rennen, das uns Selbstvertrauen für die kommenden Rennen gibt“, unterstrich Ronald Rauhe. Tom Liebscher meinte: „Wir sind erstmal zufrieden, da war der Winter nicht umsonst. Da ist uns schon ein Stein vom Herzen gefallen und es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Immerhin konnte Liebscher am Sonntag auch noch mit Marcus Gross, Max Hoff und Max Rendschmidt im K4 über 1000 m gewinnen. Das Quartett siegte mit über einer Bootslänge vor Australien und der Slowakei. Ronny Rauhe belegte im K1 über 200 m noch einen sehr guten zweiten Rang.

Steffi Kriegerstein (WSV „Am Blauen Wunder“) erreichte mit ihrer Partnerin Sabrina Hering (Hannover) im K2 über 500 m den vierten Platz. Die Olympiasiegerinnen Franziska Weber (Potsdam) und Tina Dietze (Leipzig) belegten in diesem Rennen knapp hinter der Ukraine den zweiten Platz. Gemeinsam bot das Quartett dann am Sonntag im K4 über 500 m eine starke Vorstellung. In 1:34,066 Minuten verwiesen sie nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen das ukrainische Boot (1:34,077) um eine Winzigkeit auf den zweiten Platz. Heimtrainer Jens Kühn stand die Freude ins Gesicht geschrieben: „Damit sind Steffi und Tom endgültig durch. Sie haben sich toll geschlagen. Sie werden jetzt zwei Wochen Heimtraining absolvieren, bevor es in die unmittelbare Vorbereitung auf die Europameisterschaft Ende Juni in Moskau geht.“

Insgesamt können die deutschen Kanuten den Spielen in Rio hoffnungsvoll entgegenblicken. Neben fünf Siegen durfte sich Bundestrainer Reiner Kießler auch über fünf weitere Podestplatzierungen innerhalb der zwölf olympischen Disziplinen freuen. Obendrein wurden die letzten fünf noch offenen Plätze im elfköpfigen Olympia-Aufgebot vergeben. „Es hat gezeigt, dass unsere Boote in Rio um die Medaillen mitfahren können“, bilanzierte Sportchef Jens Kahl.

Von Astrid Hofmann

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