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Titel für Liebscher und Kriegerstein

Titel für Liebscher und Kriegerstein

Dresdens Kanu-Ass Tom Liebscher bewältigt sein Mammutprogramm nach der WM in Mailand mit Bravour. Beim Präsidenten-Cup in Moskau gewann er gemeinsam mit dem Essener Max Hoff den K2 über 1000 m, dazu holte das Duo mit Max Rendschmidt (Essen) und Marcus Groß (Berlin) auch den Sieg im K4 über 1000 m.

"Dieses Quartett wäre sicher auch eine Option für die Olympischen Spiele nächstes Jahr in Rio", glaubt Heimtrainer Jens Kühn. Liebscher startete zudem im K1 über 200 m und erkämpfte sich in dieser Disziplin Bronze. "Damit war ich wirklich sehr zufrieden. Die Form hat auch nach der WM noch gestimmt", so der Vizeweltmeister im K1 über 500 m.

Unmittelbar von Moskau ging es zur Deutschen Meisterschaft nach München, wo der 22-Jährige als Vielstarter weiteres Edelmetall sammelte. So sicherte er sich den Titel im K1 über 500 m und verwies Max Rendschmidt auf Platz zwei. Im K1 über 200 m musste er sich nur seinem Potsdamer Zweier-Partner Ronny Rauhe geschlagen geben und erreichte Platz zwei. Silber gab es für ihn sowie seinen Dresdner Partner Karl Weise (WSV "Am Blauen Wunder") im K2 über 1000 m sowie mit Karl und Friedrich Weise sowie Benedikt Bachmann (alle WSV) im K4 über 1000 m.

Ebenso erfolgreich präsentierte sich die frischgebackene Weltmeisterin Steffi Kriegerstein (WSV), die überraschend den K1 über 200 m gewann und sich damit noch einmal für die A-Nationalmannschaft empfahl. Außerdem erkämpfte sich die Dresdnerin gemeinsam mit der Leipzigerin Melanie Gebhardt Silber im K2 über 500 m und mit Gebhardt, Tina Dietze und Anne Knorr (alle Leipzig) Silber im K4 über 500 m. Junior Benedikt Bachmann (WSV) wurde in seiner Altersklasse Zweiter im K1 über 500 m und bekam anschließend noch das Ticket für die Junioren-EM in zwei Wochen in Rumänien.

Tom Liebscher reiste gestern Abend mit einigen Nationalmannschaftsgefährten zu vorolympischen Wettbewerben nach Rio, wird dort mit Rauhe im K2 über 200 m starten und einer von beiden zudem auch im Einer. "Das müssen wir noch auswürfeln, wer von uns antritt", so der Dresdner, der hinzufügt: "Die Ergebnisse sind zweitrangig. Es geht vor allem darum, die Strecke und alle Gegebenheiten kennenzulernen."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 31.08.2015

Astrid Hofmann

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