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Titans vor Rekordkulisse in Aufstiegslaune

Titans vor Rekordkulisse in Aufstiegslaune

Rekordkulisse, begeisterte Fans und ein standesgemäßer Sieg des Tabellenführers - der gestrige Sparkassen Gameday war für die Regionalliga-Basketballer der Dresden Titans ein voller Erfolg.

Dresden .

Dresden (DNN). Rekordkulisse, begeisterte Fans und ein standesgemäßer Sieg des Tabellenführers - der gestrige Sparkassen Gameday war für die Regionalliga-Basketballer der Dresden Titans ein voller Erfolg. Im Sachsenderby gegen den USC Leipzig II unterstrichen die "Titanen" ihre Aufstiegsambitionen und gewannen mit 87:67 (34:31) deutlich. Geschäftsführer Gert Küchler strahlte nach der Schlusssirene zufrieden, hatten doch 1284 Besucher die Kasse ordentlich klingeln lassen. "Von der Zuschauerzahl war es das, was wir uns erwartet hatten, aber das Spiel hätte noch etwas spannender sein können", wäre ihm ein wenig Nervenkitzel für die Fans vor dem Happyend noch lieber gewesen.

Zwar waren die Gastgeber gleich durch einen Dreier von Publikumsliebling Jason Boucher in Führung gegangen, die sie auch bis zum Schluss verteidigten, doch so ganz ohne Spannung blieb die Partie dann doch nicht. Denn nach einer schnellen 11:1-Führung und dem 20:13-Zwischenstand nach dem ersten Viertel leistete sich die Truppe von Trainer Thomas Krzywinski im zweiten Viertel einige Fehler und verspielte fast einen Zehn-Punkte-Vorsprung. "Da haben wir wieder zu schnell die Spannung verloren, unser Spiel war ziemlich zerfahren", ärgerte sich Krzywinski, als es in die Halbzeitpause ging. "Wenn wir aufsteigen wollen, dürfen wir uns das nicht erlauben", fügte er an, nachdem Leipzigs Lukas von Gierke mit einem Dreier bis auf 31:34 verkürzt hatte. "Leider haben wir immer mal so ein Viertel, das war schon gegen Baunach so und das müssen wir schnell ändern", gab Center Andreas Endig seinem Coach absolut Recht.

Nach Wiederbeginn waren die Messestädter mit den Ex-Dresdnern Steve Göde und Damir Bagaric sogar bis auf zwei Punkte am Spitzenreiter dran. Als Gregor Blossey zum Wurf kam, atmeten die Fans tief durch, denn der Ball tanzte schon auf dem Ring, fiel aber nicht in den Korb. Doch die Schrecksekunde rüttelte die Gastgeber wach: Endig, dem bis dahin wenig gelungen war, drehte nun richtig auf. Der wieder überragende Boucher und er rissen die Partie aus dem Feuer, Dresden zog bis auf 55:37 davon. Nach den ersten Zählern von Patrick Rülke und weiteren zwei von Boucher lagen die "Titanen" beim 59:39 erstmals mit 20 Punkten vorn.

Zu Beginn des letzten Viertels waren es mit einem Dreier von Daniel Pollrich sogar kurzzeitig 28 Punkte, doch dann kam das Tabellenschlusslicht noch einmal etwas auf, als Dresdens Asse Boucher, Endig und Georg Dölle auf der Wechselbank Platz genommen hatten. Kurz vor dem Ende durften sie noch einmal ran - und Kapitän Dölle setzte mit einem schönen Tip In zum 87:57 einen effektvollen Schlusspunkt.

Trainer Thomas Krzywinski freute sich am Ende über "eine super Mannschaftsleistung im dritten Viertel, so konnte ich hintenraus allen Spielern noch Einsatzzeit geben". Bis auf Robert Zobel, Robert Dölle und Thomas Lienhardt hatten auch alle Dresdner gepunktet. Andreas Endig bedankte sich im Namen der Truppe bei den Organisatoren, "die diesen Gameday möglich gemacht haben". Der 1,97 Meter große Chemnitzer, der schon höherklassig gespielt hat, glaubt: "Wenn wir öfter so eine Kulisse hinkriegen, braucht uns vor der 2. Liga nicht bange sein." J. Leimert

Dresdens Punktbeste: Boucher 25, Endig 20, Georg Dölle 14.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.11.2011

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