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Titans verschenken kurz vor Schluss den möglichen Sieg

Gegen Frankfurt Titans verschenken kurz vor Schluss den möglichen Sieg

Nach drei Siegen in Folge mussten die Dresden Titans in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B wieder eine Niederlage hinnehmen. Vor 900 Zuschauern in der Margon-Arena unterlagen sie am Sonntagnachmittag in einer ausgeglichenen Partie den Fraport Skyliners Juniors.

Dresden. Nach drei Siegen in Folge mussten die Dresden Titans in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B wieder eine Niederlage hinnehmen. Vor 900 Zuschauern in der Margon-Arena unterlagen sie am Sonntagnachmittag in einer ausgeglichenen Partie den Fraport Skyliners Juniors mit 83:87 (32:31). Ärgerlich war die Heimpleite für die Gastgeber besonders deshalb, weil sie gut zwei Minuten vor Spielende noch mit 80:77 geführt hatten, dann aber wegen leichter Ballverluste den möglichen Sieg noch aus der Hand gaben. Das Wurfglück, um diese Patzer auszugleichen, fehlte den Spielern von Trainer Thomas Krzywinski diesmal: Andrew Jones und Daniel Krause trafen nur den Korbrand, während Frankfurt seine Chancen konsequenter nutzte.

"Die Ballverluste am Ende waren spielentscheidend. Insgesamt war es ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe - zwei-, dreimal Ballbesitz macht da den Unterschied", konstatierte Krzywinski. Gar nicht gefielen ihm etliche harte Schiedsrichterentscheidungen, die mit dazu geführt hatten, dass die Titans das Spiel ohne die ausgefoulten David Sturner, Philipp Lieser und Daniel Krause beenden mussten.

Doch anstatt diese zu kommentieren und sich eine Strafe von der Liga einzuhandeln, widmete sich Krzywinski bei der Fehleranalyse nur seinem Team: "Wir haben heute insgesamt den Ball nicht so gut bewegt wie in den letzten zwei, drei Spielen. Das war gegen Frankfurt auch schwerer als zuletzt."

Schon beim Blick ins Aufgebot der Hessen war klar, dass es den Gästen diesmal nicht an Doppellizenzspielern mit Bundesliga-Erfahrung mangelte. "Diesmal waren sie leider alle da", ärgerte sich Titans-Forward Walter Simon. Der im Vorfeld besonders gelobte Niklas Kiel unterstrich sein großes Talent, indem er allein 28 Punkte erzielte. Auch Travis Neal Thompson (19 Punkte) und Max Merz (17) trafen super, Johannes Richter schaffte 13 Zähler.

Als Entschuldigung für die schlechte Freiwurfquote der Sachsen taugt die exzellente Besetzung des Gegners aber nicht. "57 Prozent sind ausbaufähig", bemerkte ihr Trainer diplomatisch. Die Gäste, die aus dem Feld nur geringfügig schlechter trafen, zeigten sich von der Freiwurflinie deutlich effektiver und verwandelten 28 ihrer 35 Versuche, was einer Quote von 80 Prozent entspricht.

Die dritte Saisonniederlage tat zwar weh, doch Coach Krzywinski wollte danach kein großes Fass aufmachen und stellte klar: "Sie wirft uns nicht um." Er sah in dem Dämpfer eher "ein kleines Zwischentief" und hob auch Positives hervor. Jones habe mit 22 Punkten und 13 Rebounds "ein gutes Spiel gemacht". Auch Simon und Lieser hätten überzeugt. "Was uns gegen Lich geholfen hat, das war, dass noch zwei, drei Jungs von der Bank gut gepunktet haben", ergänzte der Trainer. Diesmal kam von dort aber zu wenig.

Punktbeste Dresdner Werfer: Jones 22, Lieser 17, Simon 14, Sturner 12, Goncalo 6.

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