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Titans sorgen für eine faustdicke Überraschung

Titans sorgen für eine faustdicke Überraschung

Der Auswärtsfluch der Titans scheint Geschichte. Am Sonnabend überraschten die Elberiesen mit einem unerwarteten 77:69 (45:43)-Erfolg beim Gastspiel in Rostock.

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Bärenstarkes Schlussviertel: Philipp Lieser führte die Titans zum Sieg.

Quelle: F. Dehlis

Der aktuelle Tabellenführer der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord hatte bis dato erst ein Heimspiel verloren, musste nun gegen die Titanen die zweite Niederlage hinnehmen. Während die Hanseaten trotz der Pleite weiter ganz oben rangieren, kletterten die Dresdner durch ihren fünften Sieg in Serie auf den fünften Platz.

In der hart umkämpften Partie vor 920 Zuschauern wechselte die Führung 14 Mal hin und her. Obgleich die Rostocker auf zwei Stammspieler (Tim Voigt und Sven Hellmann) verzichten mussten, legten sie des besseren Start hin. Nachdem Titans-Kapitän Philipp Lieser die Partie mit den ersten Punkten eröffnet hatte, konterten die Seawolves mit einen 9:0-Lauf. Doch die Gäste fingen sich schnell. Bis zur ersten Viertelpause war der Rostocker Vorsprung auf 25:23 geschmolzen. Bei Halbzeit war es weiter knapp, nun lagen die Sachsen mit 45:43 vorn.

Nach dem Seitenwechsel eroberten die Seawolves mit einem 12:5-Lauf die Führung zurück und lagen zwölf Minuten vor Ende noch mit 55:50 in Front. Doch die Titanen präsentierten sich abermals als geschlossene Mannschaft. Angeführt von Philipp Lieser, der 23 Punkte bei zehn verwandelten Würfen aus 15 Versuchen erzielte und vor allem im letzten Viertel bärenstark aufspielte, waren die Dresdner zur letzten Pause (55:57) wieder auf Tuchfühlung dran. Beim Stand von 59:59 legten die Titans schließlich fünf Minuten vor dem Ende einen 11:2-Lauf zum 70:62 hin. Das war die Entscheidung. Bei den Gastgebern schwanden die Kräfte - die Überraschung war perfekt. Am kommenden Sonnabend (19.30 Uhr) geht es für die Titans gegen das nächste Spitzenteam der ProB Nord, die Astrostars des VfL Bochum kommen als Tabellenzweiter in die Margon-Arena.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.01.2015

G. Küchler

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