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Titans knacken die Grenze von 100 Punkten

Titans knacken die Grenze von 100 Punkten

Der verpatzte Saisonstart ist Schnee von gestern und als solcher längst zerflossen, bei den Dresden Titans scheint wieder die Sonne. Mit dem dritten Sieg in Folge haben die Pro-B-Basketballer von Trainer Thomas Krzywinski weiter an Selbstvertrauen gewonnen.

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Dresdens Walter Simon im Dreikampf mit den Lichern Maximilian Mayer und Lamar Criston Mallory (r.).

Quelle: M. Rietschel

Dresden. Gegen die Licher Basketbären trumpften die "Titanen" am Sonntag mächtig auf und knackten beim 106:71-Erfolg erstmals in dieser Saison die magische Grenze von 100 Punkten.

Vor 1211 Fans in der Margon-Arena - auch das ist Saisonrekord - trafen zudem gleich sechs Spieler zweistellig. "Das gibt es nur ganz selten", war selbst Krzywinski erstaunt. Umso mehr freute sich der Coach über die beste Saisonleistung, bei der es vor allem in der ersten Halbzeit nichts auszusetzen gab: "Das war eine tolle Mannschaftsleistung über sehr weite Strecken des Spiels. Im dritten Viertel haben wir mal kurz den Faden verloren, aber dann waren wir wieder da. Alle haben gespielt und sehr viele unserer Jungs konnten etwas beitragen. So stellt man sich das vor als Trainer."

In der ersten Halbzeit gelang den Gastgebern nahezu alles. Center Max von der Wippel (8 Punkte) und Kapitän Philipp Lieser brachten das Team schnell mit 10:3 in Front. Dreier von Lieser und Daniel Krause sowie viele Punkte von David Sturner und Marc Nagora bescherten den Dresdnern schon nach dem ersten Viertel eine 32:15-Führung. Im zweiten Viertel lag man schon mit 55:25 vorn, zur Halbzeit mit 59:32. Da war der Drops bereits gelutscht. "Das war die beste erste Halbzeit seit langem. Gerade defensiv haben wir sehr, sehr gut gestanden. Natürlich hat Lich auch etwas Pech im Abschluss gehabt, aber wir waren auch fast immer da und haben die Würfe schwer gemacht", lobte Krzywinski seine Truppe. Sie habe selbst toll getroffen, "auch schwierige Dinger".

Kapitän Lieser, der mit zwölf Punkten, sieben Assists und drei Rebounds glänzte, erklärte den Kantersieg so: "Wir haben die Woche über sehr hart gearbeitet. Normal wäre es, dass man sagt: Kommt Jungs, nach zwei Siegen spielen wir ein bisschen Fußball zum Warmmachen und machen larifari! Aber dem war nicht so: Thomas will immer den Fuß auf dem Gaspedal haben. Nun ernten wir die Früchte unserer Arbeit."

Beste Dresdner: Jones 16, Sturner, Nagora je 15, von der Wippel 13, Lieser 12, Simon 11.

Jochen Leimert

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