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Titans kaufen neuen Parkettboden

Basketball Titans kaufen neuen Parkettboden

Die Kaderplanung schreitet voran – und auch das Problem mit dem in der Pro A geforderten Parkettboden steht kurz vor seiner Lösung: Die Dresden Titans werden zum Saisonstart auf einem neuen Bodenbelag spielen. Damit erfüllt der Aufsteiger die Auflagen der Liga, wenngleich er dafür tief in die Tasche greifen muss.

Die Dresden Titans (hier Walter Simon) wappnen sich für die Herausforderung in der Pro A.

Quelle: Archiv

Dresden. Bei den Dresden Titans laufen die Vorbereitungen auf die erste Saison in der Pro A auf Hochtouren. Das bislang größte Problem – die Anschaffung des in der zweithöchsten deutschen Basketball-Liga vorgeschriebenen Parkettbodens – steht laut Geschäftsführer Peter Krautwald vor seiner Lösung: „Wir sind kurz davor, einen Kaufvertrag abzuschließen. Wir müssen ja irgendwann mal zu Potte kommen.“ Demnach werden sich die Titans einen neuen, mobilen Boden anschaffen, der zwischen 80 000 und 90 000 Euro kosten soll. Dazu hat die Spielbetriebsgesellschaft der Titans zwei Angebote deutscher Hersteller eingeholt, einer davon bekommt den Zuschlag.

In den vergangenen Wochen prüften die Titans auch noch einmal alle Möglichkeiten, einen kostengünstigeren Gebrauchtboden zu erwerben, doch im Endeffekt entschied man sich für den Neukauf. „Wir haben auch noch einmal kurz überlegt, in Nürnberg anzufragen, wo man finanzielle Probleme hat und sich im Nachlizensierungsverfahren befindet. Allerdings ist der dortige Parkettboden zu sehr gebraucht und die Entscheidung fällt so spät, dass wir zeitliche Probleme hätten, uns bei einer Absage noch einen neuen Boden zu bestellen. Deswegen entscheiden wir uns definitiv für einen neuen Parkettboden“, erläuterte Krautwald.

Um die hohen Anschaffungskosten für die Spielbetriebs-GmbH etwas abzufedern, sucht Krautwald noch Partner: „Wir sind in Gesprächen mit der Stadt, dem Sportstätten- und Bäderamt und dem Landessportbund, um Fördermittel zu bekommen. Die gibt es – in welcher Höhe sie ausfallen, das muss man aber erst einmal abwarten.“ Krautwald weist daraufhin, dass diese Investition nicht nur für ein Jahr gedacht ist. Zur Not – „wenn es ganz schlimm läuft“ – könne man den Boden aber auch wieder verkaufen. Andere Pro-B-Teams hätten das gleiche Problem wie die Titans jetzt, wenn sie künftig in die Pro A aufsteigen wollen. „Da wird es immer wieder einen Bedarf geben“, glaubt Krautwald, der das Risiko für die Titans natürlich so gering wie möglich halten will.

Doch ansonsten möchte man beim diesjährigen Aufsteiger nichts von einem Scheitern in der Pro A wissen. Im Gegenteil: Die Mannschaft von Trainer Steven Clauss freut sich riesig auf das Abenteuer. Nach der Vertragsunterschrift des Hanauers Sebastian Heck dürfte bald der nächste Neuzugang folgen. „Da sind wir sehr weit“, sagt Krautwald, der damit auch die Verhandlungen mit den Leistungsträgern, die bleiben sollen, einschließt. Mit Center David Sturner ist man sich grundsätzlich einig. Der US-Amerikaner möchte aber Ende Juni erst noch in der Heimat heiraten und die Entscheidung dann mit seiner Frau treffen: „Sie wird zu unseren Gunsten ausfallen, aber wir können erst Vollzug melden, wenn die Tinte trocken ist“, ist Krautwald zuversichtlich.

In der ersten Augustwoche erwarten Clauss und er die Mannschaft wieder in Dresden, der scharfe Trainingsstart ist für den 8. August geplant. Bis dahin prüft die Vereinsführung derzeit auch weiter, wie der Aufsteiger sein Livestreaming-Angebot für die Fans ausbauen kann. Da ab der Saison 2017/18 sowieso alle Pro-A-Spiele im Internet abrufbar sein sollen, stellt sich der Verein schon jetzt darauf ein, auch Heimspiele für die Fans zu übertragen. Die Abrufzahlen von den zuletzt übertragenen Auswärtspartien in den Play-offs waren sehr gut, daher steht man dem Ausbau des Angebotes ohnehin aufgeschlossen gegenüber.

Von Jochen Leimert

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