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Titans-Trainer Steven Clauss muss um seinen Job bangen

Basketball Titans-Trainer Steven Clauss muss um seinen Job bangen

Auch ein ganz starkes Spiel von Forward Helge Baues, der 26 Punkte erzielte, reichte den Dresden Titans nicht, die Niederlagenserie zu stoppen. Gegen den Tabellenvorletzten aus Essen verloren sie vor 1154 Zuschauern mit 88:100. Ob Trainer Steven Clauss weitermachen darf, ist ungewiss.

Trainer Steven Clauss ist anders als dem Titans-Maskottchen das Lachen gründlich vergangen.

Quelle: M. Rietschel

Dresden. Während seit Sonntag überall das erste Licht auf dem Adentskranz brennt, lodert bei den Titans schon der ganze Baum. Auch im Kellerduell des Tabellenletzten aus Dresden gegen den Tabellenvorletzten aus Essen mussten die Spieler von Trainer Steven Clauss vor 1154 Fans eine deutliche 88:100 (50:52)-Niederlage einstecken. Ohne ihren Center Jervon Pressley, dessen alte Verletzung am linken Sprunggelenk im Training wieder aufgebrochen ist, waren die Gastgeber den Westdeutschen im Abwehrverhalten klar unterlegen und kassierten die 12. Pleite im 13. Spiel.

Clauss muss nun um seinen Job bangen, denn Geschäftsführer Peter Krautwald hatte sich das Abschneiden in den letzten vier Spielen gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel anders vorgestellt: „Das Fazit ist sehr ernüchternd. Wir haben alle vier Spiele verloren, sogar deutlich verloren. Und wir haben – bis auf das Ehingen-Spiel – immer noch nicht besser verteidigt.“ Krautwald kündigte an: „Wir werden zeitnah die Köpfe zusammenstecken, und natürlich muss man auch die Position des Trainers hinterfragen.“ Bis spätestens Dienstag werde man eine klare Entscheidung treffen, wie es weitergehen soll.

Gegen die Essener begannen die Dresdner eigentlich gut. Im ersten Viertel lagen sie 28:20 vorn, doch beim 36:36 waren die Gäste wieder dran. Ging es danach lange eng zu, konnte sich Essen dank Jannik Lodders (22 Punkte), Christopher Alexander (21) und Ashton Moore (20) am Ende des dritten Viertels leicht absetzen und den Vorsprung bis zuletzt verteidigen. Zwar trafen die Dresdner ganz ordentlich, aber beim Rebound (33:42) waren sie den Baskets aus Essen klar unterlegen. „Wir haben in der Verteidigung nicht gut genug gespielt“, ärgerte sich Clauss nach Spielende. Die gegnerischen Guards seien viel zu leicht in die Zone unter den Korb vorgedrungen. Der Coach bekräftigte aber, weitermachen zu wollen: „Aufgeben ist nicht mein Ding.“

Punktbeste Dresdner: Baues 26 Punkte, Sturner 20, Holt 17, Domiaty 9.

Von Jochen Leimert

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