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Titans-Trainer Steven Clauss: „Ich treffe auf bekannte Gesichter“

Basketball Titans-Trainer Steven Clauss: „Ich treffe auf bekannte Gesichter“

Mit dem 93:80-Heimsieg gegen die BG Karlsruhe haben die Dresden Titans das Play-off-Halbfinale der 2. Basketball-Bundesliga Pro B erreicht. Nun treffen sie am Sonnabend um 15 Uhr in Frankfurt auf die Skyliners Juniors, die sich am Dienstagabend in ihrem dritten Viertelfinalspiel mit 109:93 gegen Weißenhorn durchsetzten.

Steven Clauss klatscht in der Margon-Arena die Fans ab.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Mit dem 93:80-Heimsieg gegen die BG Karlsruhe haben die Dresden Titans das Play-off-Halbfinale der 2. Basketball-Bundesliga Pro B erreicht. Nun treffen sie am Sonnabend um 15 Uhr in Frankfurt auf die Skyliners Juniors, die sich am Dienstagabend in ihrem dritten Viertelfinalspiel mit 109:93 gegen Weißenhorn durchsetzten. Vor der anstehenden Partie in der Mainmetropole sprachen wir mit Titans-Trainer Steven Clauss.

Frage: Glückwunsch, das Saisonziel ist erreicht! Wie groß ist Ihre Genugtuung, es nach der schwachen Hinrunde der Mannschaft noch geschafft zu haben?

Steven Clauss: Seit ich da bin, läuft alles sehr gut. Man kann natürlich auch neun Spiele gewinnen, ich habe nur sieben gewonnen, aber das geht in Ordnung so. Auch in den Play-offs haben wir uns sehr gut präsentiert, haben alle unsere Ziele erreicht. Jetzt möchten wir auch den sportlichen Aufstieg schaffen. Gegen die Skyliners anzutreten, ist eine sehr schwere Aufgabe, aber wir wollen mal sehen, ob wir das auch noch hinkriegen.

Der Sieg im zweiten Spiel gegen Karlsruhe fiel am Ende recht klar aus. Haben Sie das nach der engen Kiste im ersten Vergleich für möglich gehalten?

Eigentlich habe ich wieder so ein Spiel erwartet, aber der Faktor, dass wir zu Hause vor 3000 Leuten gespielt haben, hat eine große Rolle gespielt. Sie haben uns begeistert angefeuert, das setzt noch mehr Energie frei. Letztendlich sind wir in der zweiten Halbzeit ungefährdet davon geritten.

Jetzt geht es um das Aufstiegsrecht. Kitzelt das bei Ihren Spielern noch einmal ein paar Prozente raus?

Definitiv, alle sind topmotiviert. Leider ist Walter Simon verletzt, er ist in der zweiten Halbzeit gegen Karlsruhe umgeknickt. Er hat einen dicken Knöchel und kann wohl dieses Wochenende nicht spielen. Wir hoffen, dass er in einer Woche wieder eingreifen kann. Das schwächt uns schon erheblich, er ist ein dominanter Leistungsträger. Aber dann müssen die anderen Spieler einspringen.

Zweimal haben die Titans in der Hauptrunde nur knapp gegen Frankfurt verloren. Ein Grund zum Optimismus, dass man diese Mannschaft im dritten Vergleich schlagen kann?

Wir sind in diesem Jahr von Woche zu Woche stärker geworden. In den Play-offs haben wir uns in Topform präsentiert. Das gibt mir Mut, obwohl es schwer ist, in Frankfurt zu gewinnen. Das ist schon eine sehr gute Mannschaft.

Wäre Ihnen Weißenhorn als Gegner lieber gewesen?

Ja, da hätten wir Heimrecht im ersten und eventuell dritten Spiel gehabt. Jetzt haben wir das nur im zweiten, müssen also mindestens ein Spiel in Frankfurt gewinnen. Das macht es schon schwer. Frankfurt ist eine junge Mannschaft mit U19-Nationalspielern und Spielern, die für die BBL-Mannschaft aufgebaut werden. Die sitzen bei BBL-Spielen auf der Bank und spielen dort auch.

Wie schwer wiegt der Vorteil, dass Frankfurt ein Spiel mehr im Viertelfinale bestreiten musste?

Für sie ist es ein Vorteil, dass sie sich noch etwas mehr einspielen konnten. Für uns ist es ein Vorteil, dass wir mehr Pause zur Regeneration haben. Die Skyliners haben das Spiel auf Samstag gelegt, damit einige Spieler nach Berlin nachreisen können, wo das BBL-Team am Sonntag bei Alba Berlin antritt.

Sie wohnen im Frankfurter Raum. Wie gut kennen Sie die aktuelle Mannschaft des Gegners?

Ich habe die meisten Spieler trainiert, kenne sie alle. Ich war ja viele Jahre in Frankfurt, vor zwei Jahren war ich ja noch bei den Skyliners, habe die NBBL-Mannschaft selber trainiert. Ich treffe auf bekannte Gesichter.

Von Jochen Leimert

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