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Tim Grohmann fliegt aus dem Doppelvierer

Rudern Tim Grohmann fliegt aus dem Doppelvierer

Das ist eine bittere Stunde für Olympiasieger Tim Grohmann. Der Ex-Dresdner (DHfK Leipzig) wurde von den verantwortlichen Trainern jetzt aus dem deutschen Doppelvierer geworfen. Damit sind die Chancen des 27-Jährigen, mit seinen Gefährten in Rio die Titelverteidigung in Angriff zu nehmen, drastisch gesunken.

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Karl Schulze, Paul Heinrich, Lauritz Schoof und Tim Grohmann

Quelle: dpa

Dresden. Das ist eine bittere Stunde für Olympiasieger Tim Grohmann. Der Ex-Dresdner (DHfK Leipzig) wurde von den verantwortlichen Trainern jetzt aus dem deutschen Doppelvierer geworfen. Damit sind die Chancen des 27-Jährigen, mit seinen Gefährten in Rio die Titelverteidigung in Angriff zu nehmen, drastisch gesunken. Nachdem das Boot in der originalen Olympiasieger-Besetzung von London mit Grohmann sowie Karl Schulze (Berlin), Philipp Wende (Leipzig) und Lauritz Schoof (Rendsburg) beim letzten Weltcup in Luzern nur den enttäuschenden fünften Rang belegt hatte und zuvor auch bei der EM nur auf Rang vier landete, soll jetzt die Änderung auf der Schlagposition den Schub nach vorn bringen.

Deshalb rückt der Potsdamer Hans Gruhne auf die Schlagposition. Mit ihm errang der Doppelvierer im vergangenen Jahr den Weltmeistertitel. Allerdings kämpfte sich Tim Grohmann mit guten Ergebnissen im Frühjahr bei der Langstreckenregatta und der Kleinbootmeisterschaft zurück ins Boot. Gruhne war bei der Langstrecke nur Neunter geworden (Grohmann 6./Schulze 14.) und hatte anschließend in Köln seinen Start wegen Krankheit abgesagt.

Grohmanns Heimtrainer Egbert Scheibe ist natürlich nicht gerade erfreut und erklärt: „Das ist für Tim sehr bitter. Ob das den erwünschten Erfolg bringt, muss man beim Weltcup in knapp zwei Wochen in Posen sehen. Zumindest ist Tim weiterhin als Ersatzmann dabei.“ Sollte der Vierer auch in Polen nicht aufs Treppchen fahren, steht sogar eine weitere Besetzungs-Rochade im Raum. Dann würden eventuell die beiden Skuller aus dem Doppelzweier, Marcel Hacker und Stephan Krüger, ins große Boot rücken.

Von Astrid Hofmann

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