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Tillich ehrt erfolgreiche sächsische Rio-Athleten

Olympia Tillich ehrt erfolgreiche sächsische Rio-Athleten

Dreimal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze gewannen die sächsischen Olympioniken, je einmal Gold, Silber und Bronze erkämpften die Athleten bei den Paralympics. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich ehrte die erfolgreichen Sportler am Montag in der Staatskanzlei.

Minister Markus Ulbig und die frühere Wasserspringerin Heike Fischer-Jung umrahmen den Kanuten Tom Liebscher, der in Rio olympisches Gold gewann.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich ehrte am Montag die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler, die den Freistaat bei den Olympische und Paralympischen Spielen in Rio vertreten hatten, bei einem Empfang in der Staatskanzlei. Dreimal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze gewannen die sächsischen Olympioniken, je einmal Gold, Silber und Bronze erkämpften die Athleten bei den Paralympics. Tillich erklärte bei der Feier: „Zu den herausragenden Leistungen gratuliere ich Ihnen allen herzlich. Bereits die Qualifikation und die Teilnahme an den Spielen sind ein großer Erfolg. Sie sind großartige Botschafter des Sports und großartige Botschafter unseres Freistaates. Denn Sie vermitteln Werte wie Teamgeist, Zusammenhalt und Fairplay.“

Kanu-Olympiasieger Tom Liebscher und Silbermedaillengewinnerin Steffi Kriegerstein erklärten unisono, warum gerade die Kanuten so erfolgreich abgeschnitten haben. „Wir waren wirklich ein Team, jeder hat jedem geholfen und war auf den anderen stolz“, so Kriegerstein, die künftig nicht mehr für den WSV „Am Blauen Wunder“ starten wird. Sie hat bei ihren bisherigen Klub gekündigt, sagte aber sofort: „Ich bleibe auf jeden Fall in Dresden.“ Höchstwahrscheinlich wird sie den „Sprung“ über die Elbe wagen und demnächst für den KC Dresden antreten, für den auch Liebscher paddelt. Beide mussten noch gestern nach Hannover düsen, um heute zum achtwöchigen Bundeswehrlehrgang anzutreten. Steffi Kriegerstein ist am Wochenende aber schon wieder kurz in der Heimat. „Ich ziehe um nach Striesen“, verriet die 23-Jährige.

Ruder-Olympiasieger Philipp Wende, der in Rio zum zweiten Mal mit dem Doppelvierer Gold geholt hatte, ließ offen, ob er seine Karriere fortsetzt oder sich auf die berufliche Entwicklung konzentriert. Und auf die Familie – denn der Wurzener wird im Februar Vater, wie er stolz verkündete.

Die beiden Dresdner Wasserspringer Tina Punzel und Martin Wolfram haben ihren Bundeswehrlehrgang bereits hinter sich. „Jetzt geht es wieder mit dem Training los“, so Punzel. Dagegen muss Pechvogel Martin Wolfram am Donnerstag erst zum Arzt: „Meine Schulter macht wieder Probleme, deshalb bin ich bei meinem Operateur in Berlin zur Untersuchung. Dann werde ich sehen, wie es weitergeht“, meinte der Olympia-Fünfte ein wenig traurig.

Schon wieder voller Tatendrang zeigte sich Dressurreiter Steffen Zeibig, der bei den Paralympics Silber und Bronze geholt hatte: „Ich bereite meine Stute Feel Good auf eine S-Dressur, also die höchste Prüfung, die es gibt, vor“, erklärte er.

Geladen waren zum Empfang auch einige Wintersportler, die 2018 die sächsischen Farben bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang vertreten sollen. Darunter waren auch die Dresdner Shorttracker Bianca Walter und Christoph Schubert, die am Mittwoch zum ersten Weltcup der Saison ins kanadische Calgary fliegen.

Von Astrid Hofmann

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