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Theater bei den Dresdner Eislöwen: Insolvenzantrag gestellt und zurückgenommen

Theater bei den Dresdner Eislöwen: Insolvenzantrag gestellt und zurückgenommen

Bei den Dresdner Eislöwen kehrt einfach keine Ruhe ein. Weil Mannschaftsbetreuer André Günther die von ihm in den letzten zwei Jahren aufgeschriebenen Überstunden vom Eishockey-Zweitligisten nicht vergütet bekam, hatte er am 29. Mai beim Amtsgericht einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens für die Betriebsgesellschaft der Eislöwen GmbH eingereicht.

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Quelle: Archiv

In einem vierseitigen Schreiben (liegt den DNN vor) begründete er sein Ansinnen, gab dabei auch "Hintergrundinformationen über Besonderheiten beim Profisport", in denen er unter anderem auch der Kommune vorwirft, als wichtigster Partner diese "Spiele" wie das Vorziehen von Sponsorengeldern, Stundungen und Rangrücktritten mit zwei zugedrückten Augen mitzumachen.

Allerdings hat Günther inzwischen einen Rückzieher gemacht und am Montag den Insolvenzantrag zurückgenommen. Die Eislöwen erklärten gestern in einer Pressemitteilung zum Sachverhalt folgendes: "Über die Forderung des Mitarbeiters nach Überstundenvergütung wurde außergerichtlich verhandelt. Die BG hat - gerade wegen des hohen Einsatzes des Mitarbeiters - ein Vergleichsangebot unterbreitet, welches abgelehnt wurde. Der anwaltliche Vertreter des Mitarbeiters hat eine Klage angekündigt." Eislöwen-Gesellschafterin Veronika Petzold betonte außerdem: "Der Rechtsstreit läuft seit einiger Zeit und wurde von uns auch in den Lizenzunterlagen dokumentiert. Die Klärung liegt jetzt bei den Anwälten beider Seiten."

In der Pressemitteilung wird darauf hingewiesen, dass André Günther bereits im Vorfeld signalisiert habe, wenn seine Forderungen nicht vollständig erfüllt würden, werde er einen Insolvenzantrag stellen und darüber die Presse informieren. "Die BG ESCD GmbH hat den Anwalt des Mitarbeiters auf die arbeitsrechtlichen Konsequenzen aufmerksam gemacht", heißt es zum Schluss in der Erklärung der Eislöwen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.06.2013

ah

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