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Tennis-Oberligisten aus Dresden-Blasewitz erkämpfen Doppelerfolg

Tennis-Oberligisten aus Dresden-Blasewitz erkämpfen Doppelerfolg

die beiden Dresdner Teams, die als Spitzenreiter ins Finale der Tennis-Oberliga gegangen sind, haben auch die letzte Hürde erfolgreich genommen und den Titel erkämpft.

Es ist vollbracht. Die Herren von Blau-Weiß Blasewitz II mit dem 6:0 im echten Endspiel gegen den Vorjahresmeister Chemnitzer TC Küchwald ganz klar, die Damen vom TC Bad Weißer Hirsch mit 5:4 beim Tabellendritten 1. TC Zwickau viel mühevoller als erwartet. Damit gab es zum ersten Mal seit 2007 wieder einen Dresdner Doppelerfolg in der höchsten sächsischen Tennis-Spielklasse, der damals übrigens von exakt den gleichen Mannschaften errungen wurde wie diesmal. Doch damals verpassten beide den Aufstieg, was zugleich zeigt, dass für die Titelträger noch nicht alles geschafft ist.

Das Ergebnis der Blasewitzer Zweitliga-Reserve von 6:0 zeigt dem Tennis-Kenner, dass der Sieg gegen die Chemnitzer schon nach den Einzeln in trockenen Tüchern war. Auch wegen des einsetzenden Regens wurde dann auf die Austragung der Doppel verzichtet. Die stark besetzte Blasewitzer Mannschaft ließ von Anfang an keinen Zweifel aufkommen, dass sie sich diesen Titel unbedingt holen will. Bei den drei Einzeln des ersten Durchgangs brauchte nur Mareno Heinecke drei Sätze, Sachsens Tennis-Rekordmeister Christian Haupt und der junge Russe Narek Nikogosyan feierten klare Zwei-Satz-Siege. Absoluter Höhepunkt des zweiten Durchgangs war dann das Spitzeneinzel, das zwei Tschechen bestritten. Der wesentlich Bekanntere auf Seiten der Gäste, denn Leos Friedl gewann 2001 mit der Slowakin Daniela Hantuchova in Wimbledon das Mixed. Sieger dieser hochklassigen Partie aber wurde der Blasewitzer Michal Franek, und das mit 6:3, 6:1 sogar sehr deutlich. Die beiden jüngsten Spieler im Blasewitzer Meisterteam, Kilian Ciocanel (19) und Oliver Koster (20), rundeten mit ihren Siegen den starken Auftritt der Truppe noch ab. "Dieser Titelgewinn ist ein wichtiger Erfolg für den Club. Wenn nun noch der Aufstieg in die Ostliga gelingen würde, dann wäre das natürlich besonders schon. Denn je höher diese zweiten Herren spielen, wäre das als Unterbau für die 2. Bundesliga umso besser", stellte der Blasewitzer Clubpräsident Michael Stephan fest.

Für die Damen vom Weißen Hirsch wäre es natürlich auch ein ganz toller Erfolg, wenn ihnen der erstmalige Sprung in die Ostliga gelingen könnte. Doch wie schwer sich die Spielerinnen um die frisch gekürte Landesmeisterin Louisa Werner ohne ihre Tschechin Tereza Pecakova bei den gewiss nicht übermächtigen Zwickauerinnen taten, das lässt schon Zweifel aufkommen, dass dieses Vorhaben diesmal gelingen könnte. Auch Louisa Werner verlor ihr Einzel, und das mit 1:6, 6:7 gegen die 32-jährige Katharina Matt sogar in zwei Sätzen. Die erfahrenen Eveline Schmidt und Petra Mettig sowie Julia Crasselt sorgten mit ihren klaren Siegen dafür, dass es nach Abschluss der Einzel wenigstens mit einem 3:3 in die Doppel ging. Dort machten Werner/Crasselt und Schmidt/Mettig den hart erkämpften Sieg perfekt. Nun ist auf dem Weißen Hirsch erst einmal Feiern angesagt, denn es handelt sich um den ersten Titelgewinn der Damenmannschaft in der Oberliga seit 2011.

Rolf Becker

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