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Tennis: Blasewitzer rutschen ins Mittelfeld ab

Tennis: Blasewitzer rutschen ins Mittelfeld ab

So schnell kann das in einer so ausgeglichen besetzten Spielklasse, wie sie die Gruppe Süd der 2. Tennis-Bundesliga ist, gehen. Am Freitag fuhr Blau-Weiß Blasewitz noch als Spitzenreiter zur Begegnung beim TC Wolfsberg Pforzheim, und seit gestern Abend nimmt der Neuling als Vierter nur noch einen Platz im Mittelfeld der Tabelle ein.

Dafür sorgten die beiden bitteren Niederlagen, erst mit 4:5 in Pforzheim und dann gestern im Waldpark ebenfalls mit 4:5 gegen TC Großhesselohe. "Die Truppe ist auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Wir hatten von vornherein den sicheren Klassenerhalt als reales Saisonziel für einen Aufsteiger genannt, und um genau den geht es nun auch wieder", unterstreicht Teammanager Sven Grosse.

In Pforzheim fiel die Entscheidung am Freitagabend exakt um 22.30 Uhr. Nachdem die Dunkelheit ein Spielen im Freien unmöglich gemacht hatte, mussten die letzten beiden Doppel in der Halle abgeschlossen werden. Da lagen die Blasewitzer schon 3:4 zurück, denn da hatten Christian Haupt und Ralf Steinbach ihr Doppel schon klar verloren. Der weißrussische Daviscup-Spieler Uladzimir Ignatik und der Tscheche Lubomir Majsajdr sorgten noch einmal für den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 4:4, doch die sonstigen Sieggaranten Michal Schmid und Michal Franek verloren das alles entscheidende Doppel, wenngleich mit 8:10 im Match-Tiebreak des dritten Satzes nur hauchdünn.

Überaus spannend verlief auch die gestrige Partie gegen den TC Großhesselohe vor etwa 400 Zuschauern. Dabei konnten die Gastgeber erstmals sogar ihre beiden Asse gemeinsam in einem Spiel aufbieten. Die Premiere des 24-jährigen Slowaken Andrej Martin als Nummer eins verlief mit dem 7:6 (8:6), 6:4-Sieg gegen den tschechischen Routinier Jan Hernych sehr erfolgreich. Dazu gewannen aber nur noch Uladzimir Ignatik und Juraj Masar, der zweite Slowake im Blasewitzer Team, ihre Einzel. Da Michal Schmid, Michal Franek und Ralf Steinbach unterlagen, ging es mit einem 3:3 in die Doppel. Ignatik/Haupt und Schmid/Franek verloren, und damit waren bereits die Würfel gegen die Blasewitzer gefallen. Der abschließende Sieg von Martin/Masar bedeutete so nur noch Ergebniskosmetik.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.07.2014

Rolf Becker

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