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Teambuilding bei Dynamo Dresden: Mannschaft geht auf Landpartie

Teambuilding bei Dynamo Dresden: Mannschaft geht auf Landpartie

Wer in einem Mannschaftssport Erfolg haben will, der braucht auch eine funktionierende Mannschaft. Obwohl bei Dynamo Dresden nach dem Aufstieg in die 2. Liga viele Spieler gingen und neue kamen, fand sich die Truppe schnell und wuchs zu einem Team zusammen, das gegen fast alle Spitzenvereine punktete und früh die Klasse sicherte.

Moritzburg .

Von Jochen Leimert

Moritzburg (DNN). Wer in einem Mannschaftssport Erfolg haben will, der braucht auch eine funktionierende Mannschaft. Obwohl bei Dynamo Dresden nach dem Aufstieg in die 2. Liga viele Spieler gingen und neue kamen, fand sich die Truppe schnell und wuchs zu einem Team zusammen, das gegen fast alle Spitzenvereine punktete und früh die Klasse sicherte. So soll es wieder sein, deswegen lässt der Verein nichts unversucht, den elf Sommer-Neuzugängen das Einleben zu erleichtern.

Auf Initiative des Präsidiums fuhren die Spieler mit ihren Familien sowie Trainer und Betreuer gestern Nachmittag mit der Lößnitzgrundbahn nach Moritzburg. Im Anschluss an eine Kremserfahrt und eine kurze Schlossbesichtigung ging es in die Sola-Lodge, wo ein karibischer Abend mit exotischen Köstlichkeiten und heißen Rhythmen wartete. Präsident Andreas Ritter weiß, dass es etwas bringt, wenn sich die Spieler nicht nur auf dem Platz sehen: "Ziel der Veranstaltung sollte es sein, Spieler aus unterschiedlichen Kulturkreisen mal zusammenzubringen und auch die Frauen kennenzulernen."

Für Trainer Ralf Loose ist es zudem wichtig, dass die Neuzugänge rasch die Vorzüge der hiesigen Umgebung kennen und schätzen lernen, damit sie sich hier wohlfühlen. Der 49-Jährige weiß, dass man da mitunter auch konkrete Angebote machen muss: "Man muss die Spieler auch mal zu ihrem Glück zwingen, damit sie in der Umgebung relativ schnell kundig werden und das eine oder andere auch an kulturellen Dingen mitbekommen."

Neues lernen konnten gestern selbst Profis, die schon etwas länger bei Dynamo sind. Erstaunt registrierten die Tschechen Pavel Fort und Filip Trojan, dass Szenen für den Filmklassiker "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" vor der Kulisse von Schloss Moritzburg gedreht wurden. "Das habe ich nicht gewusst", gestand Trojan, der die tschechisch-deutsche Koproduktion natürlich aus dem Fernsehen kennt: "Die läuft auch in Tschechien jedes Jahr zu Weihnachten."

Robert Koch und seine Freundin Doreen konnte man damit nicht überraschen. Aber selbst der aus der Lausitz stammende Kapitän, seit vielen Jahren in Dresden aktiv, entdeckte gestern Neues: "Mit dem ,Lößnitzdackel' bin ich auch noch nicht gefahren." Koch begrüßte den Ausflug und erinnerte daran, dass der starke Teamgeist im letzten Jahr einer der Schlüssel zum Erfolg war. Sein Wunsch: "Ich hoffe, dass wir es wieder so hinkriegen." Dass das kein Selbstläufer wird, ist ihm klar: "Man muss schon aufpassen, dass sich keine Grüppchen bilden."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.09.2012

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